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Total 10,5 Millionen Bruttofranken Werbedruck für Energiegesetz

zvg
Im Monat Mai wurde ein Bruttowerbedruck von 490 Millionen Franken gemessen. Der Werbedruck hält sich stabil und ist gegenüber dem Vormonat leicht angestiegen (April 481 Mio.). Verglichen mit dem Vorjahresmonat entspricht der aktuelle Werbedruck einem kleinen Plus von 1.7 Prozent.

Der Finanzindustrie scheinen die sommerlichen Temperaturen gut zu bekommen. Gegenüber dem Vorjahresmonat vergrösserte sie ihren Bruttowerbedruck um 24.1 Prozent. Die Branche Verkehrsbetriebe verzeichnet ein Plus von 19.9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Detailhandel zeigt im Monat Mai ebenfalls ein Plus von 13.6 Prozent.


Die Abstimmungsvorlage zum Energiegesetz (EnG) macht sich auch im Monat Mai bemerkbar. Die Vorlage erzeugte in den Monaten März und April einen Werbedruck von total 3.7 Millionen Bruttofranken. Wird der Monat Mai hinzugerechnet, ergibt dies einen Gesamtwerbedruck von 10.5 Millionen Bruttofranken. Insgesamt werden 40 Prozent des Bruttowerbedrucks der Ja-Kampagne und 60 Prozent der Nein-Kampagne zugeordnet (März-Mai).

Die Tabakindustrie scheint seit Februar in einer Abwärtsspirale gefangen zu sein. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat der Bruttowerbedruck im Mai um stolze 53.5 Prozent abgenommen. An zweiter Stelle folgt - trotz Abstimmung über das Energiegesetz - die Energiebranche, die werbetechnisch im Mai auf Sparflamme läuft. Sie zeigt ein Minus von insgesamt 45.4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Fahrzeugbranche scheint auch etwas unter der Hitze zu leiden. Sie erzeugte im Mai 2017 22 Prozent weniger Werbedruck als im Mai letzten Jahres.



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