McDonalds

Schweizer steigern Umsatz der Fastfoodkette

McDonalds ist beliebt bei Schweizern
Screenshot
McDonalds ist beliebt bei Schweizern
Als McDonald's vor 40 Jahren die erste Filiale in der Schweiz eröffnete, war die Empörung gross. Heute ist die Fastfood-Kette in der Schweiz verankert und erfolgreich – 2017 konnte der Burgerbrater seinen Umsatz in der Schweiz um 2,4 Prozent auf 725 Millionen Franken steigern.



Auch die die Zahl der Lokale ist um zwei auf 166 gestiegen. Ihr Wachstum führt die Burgerkette auf mehr Service zurück: in 60 Lokalen wird der Gast am Tisch bedient, in 60 Lokalen können die Gäste ihren Burger individuell zusammenstellen, an 900 Automaten können Gäste ihre Menüs bestellen. Alle Mitarbeitenden werden auf Gastfreundschaft geschult. Solche Massnahmen hätten zur Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr geführt, so McDonald's Schweiz. Vor allem die bedienten Lokale hatten zu dem Umsatzwachstum beigetragen.

Zum Gewinn auf Länderebene macht der US-amerikanische Fastfood-Riese keine Angaben. Weltweit hat McDonald's seinen Gewinn im ersten Quartal 2018 um 13 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar gesteigert; der Umsatz schrumpfte um neun Prozent auf 5,1 Milliarden Dollar. Das liege daran, dass McDonald's Filialen an Franchisenehmer abgibt, was  den Umsatz drückt, aber das unternehmerische Risiko verringert und Lizenzgebühren einspielt.

Expandieren will McDonald's in der Schweiz auch 2018. Jacques Mignault, seit letztem Sommer Chef in der Schweiz, plant, im laufenden Jahr drei weitere Restaurants zu eröffnen. In Meyrin bei Genf eröffnete bereits im April McDonald's Nummer 167, mit integrierter Kaffee-Lounge und Service an den Tisch, seine Pforten. vg



stats