Matthias Hagemann

"Die SDA hat keinen Service-public-Auftrag - von wem auch?"

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Im Interview mit "Watson" erklärt SDA-Verwaltungsrat Matthias Hagemann, dass die SDA keinen Service-public-Auftrag habe, dass sie aber vom Bund vier Millionen Franken benötige, und dass er, Hagemann, nicht verstehe, weshalb die Verhandlungen mit der SDA-Belegschaft gescheitert sind.
Matthias Hagemann sagt, dass die SDA mit ihrem mehrsprachigen Basisdienst zwar Service public leiste, als privates Unternehmen aber keinen Service-public-Auftrag habe. "Von wem auch?", fragt er. Weiter wirft er der "NZZ am Sonntag" vor, ein Interview mit SDA-CEO Markus Schwab durch einen ehemaligen SDA-Journalistenn geführt und es darauf angelegt zu haben, Schwab "schlecht aussehen zu lassen". Das NZZaS-Interview stand am Anfang des SDA-Streits, da Schwab dort sagte, die SDA sei keinem Service-public-Gedanken verpflichtet. Auf Hagemanns Vorwurf bei "Watson" reagierte der betreffende NZZaS-Journalist sofort auf Twitter:
So reagierte Michael Furger auf Hagemanns Vorwurf.
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So reagierte Michael Furger auf Hagemanns Vorwurf.
Hier finden Sie das gesamte "Watson"-Interview.






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