MACH Cinema 2016

Handy-Hersteller und Modeanbieter sollten im Kino werben

Lala Land startet Anfang 2017 in den Kinos
Lala Land startet Anfang 2017 in den Kinos
Schweizer Kinobesucher sind eher jung und zudem konsumfreudig. Auf ihrem Wunschzettel oben stehen vor allem die neuesten technischen Geräte und edle Mode. Das ist das Ergebnis der aktuellen Kinostudie MACH Cinema 2016.
Gerade in der Vorweihnachtswochen, aber auch nach den Feiertagen lohnt es sich für die genannten Branchen offenbar, auf Kinoleinwänden Werbung zu schalten: Denn laut der MACH Cinema verzeichnen die Schweizer Kinos in den letzten beiden Dezemberwochen und im Januar überdurchschnittlich viele Besucher.

Unter dem Jahr gehen pro Woche durchschnittlich 217.000 Schweizer ins Kino. Kurz vor Weihnachten nimmt die Anzahl Besucher signifikant zu. Durchschnittlich 355.000 Leute füllen in der 51. Kalenderwoche die Kinosäle. In der Woche vor Silvester sind es sogar 412.000 und damit fast doppelt so viele Besucher wie in einer gewöhnlichen Kinowoche. Auch zum Jahresbeginn bleibt die Anzahl der Kinogänger überdurchschnittlich hoch.

Regelmässige Kinogänger sind tendenziell jung (14–29 Jahre alt) und befinden sich dementsprechend oft noch in Ausbildung. Sie sind offen für politische Diskussionen und positionieren sich überdurchschnittlich oft von leicht links der Mitte bis klar links des politischen Spektrums. Dem typischen Kinogänger ist es wichtig, immer die neusten technischen Geräte zu besitzen. Er interessiert sich sehr für Geräte mit ausgefeilter Technik und er berät auch häufig andere Personen zu diesem Thema.

MACH Cinema 2016
Die Daten wurden im Rahmen der nationalen Kinostudie MACH Cinema 2016 erhoben. Die MACH Cinema ist Teil des MACH-Forschungssystems und liefert Kontaktsummen und Reichweiten von den Vermarktern von Kinowerbung der Schweiz in geographisch den Bereichen (Kinopools) und pro Woche zusammengefasst. Die offiziellen Kino-Planungsdaten werden jährlich im Herbst publiziert.
Regelmässige Kinogänger geben ihr Geld tendenziell eher aus, als es zu sparen, und leisten sich gerne teure Dinge. Sie shoppen überdurchschnittlich oft Kleider, kleiden sich nach der neusten Mode und mögen es, teure Labels zu tragen. Zwischen den Geschlechtern gibt es keine signifikanten Unterschiede. ems

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