M-Industrie

Migros-Tochter wächst mit Kaffeekapseln, Kosmetik und Käse

Die Markenpalette von M-Industrie
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Die Markenpalette von M-Industrie
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M-Industrie wächst und das vor allen Dingen im Ausland. Die Migros-Tochter hat das internationale Geschäft um 14 Prozent auf 901 Millionen Franken steigern können. Vor allem Kaffeekapseln, Kosmetik und Käse verkauften sich im Ausland gut. Der Export dieser Produkte stieg 2017 um 10 Prozent.



Die Konzernsparte M-Industrie umfasst  25 Unternehmen in der Schweiz und 8 Produktionsbetriebe sowie diverse Handelsplattformen im Ausland. Zur M-Industrie gehören unter anderem der Schokoladenproduzent Frey, die Migros-Backwaren Jowa und die Kosmetikherstellerin Mibelle Group.




Insgesamt erzielte M-Industrie 2017 über alle Segmente hinweg einen Umsatz von 6,5 Milliarden Franken was einem Wachstum 2,1 Prozent entspricht. Weniger wachstumsstark als der internationale präsentierte sich der Schweizer Markt. Hier erzielte M-Industrie nur dank Übernahmen ein leichtes Plus  von 0,4 Prozent auf 5,6 Milliarden Franken. 2017 hat das Unternehmen  den Fischlieferanten Tipesca SA übernommen und die Beteiligungen an der Hug Bäckerei AG und an der Schwyzer Milchhuus AG aufgestockt. Der Geschäftsbereich Cash+Carry wurde verkauft.


Ausgerechnet in den der hauseigenen Läden der Migros-Gruppe stagnierte der Umsatz  bei 4,5 Milliarden Franken. Das Migros-Detailhandelsgeschäft habe sich teuerungsbedingt rückläufig entwickelt, heisst es seitens Migros. Höher dagegen seien die Umsätze mit Denner, Migrolino und LeShop gewesen. vg

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