Kooperation

WEMF beteiligt sich am Berner Marktforschungsinstitut Intervista

Die WEMF hat ihren Verwaltungsrat erweitert und mit vier neuen Köpfen erneuert.
Die WEMF hat ihren Verwaltungsrat erweitert und mit vier neuen Köpfen erneuert.
WEMF und Intervista arbeiten schon seit rund zwei Jahren punktuell zusammen – insbesondere bei der so genannten Ad hoc-Forschung. Nun geht die WEMF beim Berner Marktforschungsinstitut eine Minderheitsbeteiligung ein.
Intervista ist als Kooperationsprojekt von Swisscom und SBB entstande, aber seit 2010 ein eigenständiges Full Service Marktforschungsinstitut mit Sitz in Bern. Das Unternehmen ist auf die Umsetzung von Studien mit komplexen und innovativen Methoden spezialisiert.

Wie hoch genau die Beteiligung ist, die die WEMF bei Intervista eingeht, konnte WEMF-Sprecherin Corinne Gurtner nicht genau quantifizieren, sie sei aber "deutlich unter 50 Propzent". Klar sei auch, dass WEMF-Vertreter im Verwaltungsrat von Intervista Einsitz nehmen werden.

Das neuste Angebot, dass WEMF und Intervista gemeinsam anbieten, ist ein Online-Tool namens "Hot Spot". Dabei handelt es sich gemäss Communiqué um "eines der grössten und qualitativ hochwertigsten Online Access Panel der Schweiz" im Besitz von Intervista. Es ermögliche eine differenzierte Bewertung von visuellem Material wie Plakaten, Inseraten oder Magazinseiten. Dabei könne jedes Gestaltungselement vom Befragten angeklickt und beurteilt werden.
Das Intervista Online Access Panel
Das Intervista Online Access Panel umfasst schweizweit über 50.000 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im b2c-Consumer-Panel und über 20.000 Entscheider und Kader in Schweizer Unternehmen aller Grössenklassen im b2b-Panel. Zudem verfügt Intervista über "in der Schweiz einzigartige" Rekrutierungsmöglichkeiten, die es erlauben breite Schichten der Schweizer Onlinebevölkerung zu erreichen. Das Panel nach Angaben auf der Intervista-Website deckt die gesamte Deutsch- und Westschweiz sowie das Tessin ab. Möglich sind somit bevölkerungsrepräsentative Stichproben oder spezielle Zielgruppen für quantitative Online-Befragungen, Rekrutierung passender Teilnehmer für qualitative Studien, wie persönliche Interviews, Fokusgruppen oder Online-Tagebücher.
Die visuell gestützte Analyse liefere wertvolle Erkenntnisse, die mit einer reinen Befragung nicht möglich seien, heisst es weiter. Der Werbetreibende erfahre beispielsweise im Pre-Test, wie der Text und die Gestaltung seiner Kampagne bei unterschiedlichen Zielgruppen ankommen, ob die Botschaft verständlich ist und wie er sein Werbemittel zusätzlich optimieren kann. Verlegern helfe das Online-Tool zu verstehen, wie ihr Publikum den Inhalt und die Gestaltung ihres Angebots wahrnimmt und bewertet.

Das Online-Tool, das über WEMF oder Intervista buchbar ist, war bereits bei einigen Studien im Einsatz. So habe etwa die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) "wertvolle Erkenntnisse zur Wahrnehmung ihrer Winterkampagne" gewonnen, schriebt die WEMF. Auch die Redaktion des SBB-Magazins «via» habe die Attraktivität sowie insbesondere den SBB-Brand-Fit spezifischer Inhalte und Gestaltungselemente untersucht.
Dank des Online-Panels von Intervista lassen sich Plakate, Magazine und Texte bei Zielgruppen testen.
Dank des Online-Panels von Intervista lassen sich Plakate, Magazine und Texte bei Zielgruppen testen. (© zvg.)


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