Fake News

Schweizer Medien setzen Zeichen für unabhängigen Journalismus

Der VSM will die Wichtigkeit unabhängiger Presse im politischen Diskurs betionen
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Der VSM will die Wichtigkeit unabhängiger Presse im politischen Diskurs betionen
Der Verband Schweizer Medien will mit einer Anzeigenkampagne ein Zeichen in der Diskussion um Fake News setzen. Ziel ist es, zu betonen, dass die professionelle, unabhängige Arbeitsweise von Journalisten viel zum demokratischen Diskurs beiträgt. Anlass für den Auftritt ist die Entwicklung der letzten Monate, die eine kontroverse Diskussion zur Stellung der Medien in Gang gebracht haben. 

Gestartet wird mit markanten Kleinanzeigen in denen die journalistische Arbeitsweise erklärt wird. In grossformatigen Inseraten, die ab der zweiten Märzhälfte geschaltet werden,  bekräftigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur die Wichtigkeit, aber auch ihre Erwartungen an die unabhängigen Schweizer Medien. Die Inserate erscheinen in den Zeitungen und Zeitschriften der Mitglieder des VSM.

“Wenn es in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion zunehmend um Emotionen statt um Fakten geht, schlägt die Stunde unabhängiger Medien. Mit ihrer kritischen und unabhängigen Berichterstattung ermöglichen sie es uns Bürgerinnen und Bürgern, uns eine eigene Meinung zu bilden. Das ist in unserer Demokratie unverzichtbar“, sagt Pietro Supino, Verleger der Schweizer Mediengruppe Tamedia und Präsident des Verbandes Schweizer Medien.

Die gedruckte Presse der Schweiz geniesst grosses Vertrauen. Sie ist die wichtigste Mediengattung für die Meinungsbildung vor Abstimmungen in der Schweiz. Dies belegt die VOX-Studie vom Frühling 2016: 83 Prozent der Stimmbürger informieren sich in erster Linie anhand von Presseerzeugnissen über die Pro- und Contra-Argumente eines Abstimmungsthemas. Dieser Wert ist sehr stabil, 1999 lag er bei 85 Prozent.ems




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