JvM/Limmat

Stiftung Elternsein kämpft emotional gegen Cybermobbing

Printmotiv der Kampagne gegen Cybermobbing
© JvM/Limmat
Printmotiv der Kampagne gegen Cybermobbing
Mit der neuen Kampagne "Wenn Worte weh tun" von JvM/Limmat verweist die Stiftung Elternsein auf die dramatischen Folgen von Cybermobbing – und macht für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern die Schmerzen echter Mobbing-Opfer erlebbar.

Bis in den Selbstmord haben Mobber junge Menschen schon mehrfach mit virtuellen Gemeinheiten, Hetze und Beschimpfungen in Social Media getrieben. Wie es sich anfühlt, Opfer solcher Attacken zu sein, soll die Kampagne „Wenn Worte wehtun“ deutlich machen, die Jung von Matt/Limmat im Auftrag der Stiftung Elternsein entwickelt hat.

Jedes 4. Kind in der Schweiz erlebt Cybermobbing
© JvM/Limmat
Jedes 4. Kind in der Schweiz erlebt Cybermobbing
Anhand einer eigens angefertigten Handy-Installation soll es möglich sein, den Schmerz von sieben echten Mobbing-Opfern nachzuempfinden. Dazu schicken die Kampagnenmacher reale Chatverläufe auf das Smartphone wenn Passanten es in der Hand halten. Je nach Aggressions-Stufe der Nachrichten sendet das Telefon leichte bis stärkere Strom-Impulse an das „Opfer“.




In der dazugehörigen Printkampagne verschmelzen Ursachen und Folgen von Cybermobbing auf dramatische Weise: Die schmerzhaften Nachrichten werden als Wunden auf der Haut von Jugendlichen gezeigt. Diese Wunden wurden nicht etwa am Computer kreiert, sondern vom Maskenbildner Marc Hollenstein modelliert. Hollenstein ist sonst für die Filmleichen bei der Serie "Der Bestatter" verantwortlich.


Die Printsujets und die Handy-Installation werden von Bannern flankiert, um die Zielgruppe möglichst breit anzusprechen. „Mit unserer Kampagne wollen wir Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, wie viel Leid sie mit einem abschätzigen Kommentar, einer beleidigenden Zeile oder einer schnell getippten Drohung anrichten können“, sagt Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer der Stiftung Elternsein. Um Cybermobbing wirksam zu bekämpfen, müsse die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen weiter gestärkt werden: „Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet ist eines von vielen Anliegen, für das sich die Stiftung Elternsein einsetzt.“ems
Hier ist der Chatverlauf inszeniert - für immer mehr Kinder und und Jugendliche ist das Realität
© JvM/Limmat
Hier ist der Chatverlauf inszeniert - für immer mehr Kinder und und Jugendliche ist das Realität

Verantwortlich bei der Stiftung Elternsein

Dr. Ellen Ringier (Präsidentin des Stiftungsrates), Thomas Schlickenrieder (Geschäftsführer), Katja Schaffner (Leitung Fundraising), Nik Niethammer (Chefredaktor Schweizer Elternmagazin Fritz+Fränzi)

Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat

Dennis Lück (Chief Creative Director), Samuel Wicki, Lorenz Clormann (Creative Director), Christina Wellnhofer (Art Director), Jan Kempter, Sarah Ming (Texter/Konzepter), Jacqueline Willimann (Planerin Marketingkommunikation), Kathrin Gautschi, Andrea Braschler (Berater), Julia Fischhaber (Junior PR Beraterin)

Externe Partner

Jung von Matt/play: Michael Kindermann, Sandeep Abraham, Marc Schulz (Casefilm), Jung von Matt/services (Produktion), Claude Gasser (Fotograf), Marc Hollenstein (Maskenbildner), Fantastic Machines: Heinz Sonderegger (Entwicklung Mobbing-Simulator)

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