Sparen bei Tamedia

Heute stehen Demonstrationen in Genf und Lausanne bevor

Die Mitarbeitenden der beiden Westschweizer Tageszeitungen sind beunruhigt und gehen heute auf die Strasse.
Die Mitarbeitenden der beiden Westschweizer Tageszeitungen sind beunruhigt und gehen heute auf die Strasse.
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Bei Publications Romandes, dem Westschweizer Zweig von Tamedia, herrscht Unruhe in der Belegschaft. Es wird gespart. Befürchtet wird auch ein Zusammenlegen der Titel "24heures" und "Tribune de Genève". Die Gewerkschaft Impressum ruft deshalb heute zu Demonstrationen auf.
Heute Dienstag soll es um 11 Uhr in den Redaktionen "24heures" und "Tribune de Genève" Informationen zu den Umstrukturierungen geben. Das berichtet das Westschweizer Medienmagazin Cominmag.

Schon früher hiess es, die beiden Tageszeitungen müssten je 2 Millionen Franken sparen, von den Chefredaktoren würden entsprechende Vorschläge erwartet.

Die Gewerkschaft Impressum ruft nun dazu auf, ab 13 Uhr vor den Redaktionsgebäuden in Lausanne und Genf zu demonstrieren. Sie fordert die Beibehaltung der Haushalts- und Personalplanung der beiden regionalen Zeitungen. Die Einsparungen sollten den Erhalt der beiden Redaktionen und die Vielfalt der Titel nicht beeinträchtigen.

Seit Anfang September kursieren zudem Gerüchte, wonach die Belegschaften der beiden Titel um 20 Prozent und die Umfänge der beiden Zeitungen von 34 auf 28 oder gar 24 Seiten reduziert werden sollten.


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