"Ich bin der Allergrösste"

Graziella Blatter prüft rechtliche Schritte gegen Schawinski

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Die Ex-Frau des früheren Fifa-Chefs Sepp Blatters bestreitet Aussagen im Buch des Radiopioniers. Sie prüft deshalb rechtliche Schritte.
In seinem Buch über Narzissten ("Ich bin der Allergrösste") widmet Roger Schawinski ein Kapital dem ehemaligen Fifa-Boss Sepp Blatter. Darin beschreibt er eine private Begenung zwischen ihm und dem dem damaligen Ehepaar Sepp und Graziella Blatter. Demnach traf er sie zufällig in einem Restaurant, die beiden sassen an einem Tisch. "Sie winkten mich heran und schlugen uns vor uns dazuzusetzen", heisst es im Buch. Nach einem ersten kurzen Smalltalk habe Graziella das Thema gewechselt und gesagt: 'Sepp schau mal den Roger an. Der ist schlank und nicht so dick wie du. Du solltest beser auf dich aufpassen, sonst nehme ich mir einen Lover, so einen wie Roger."

Gemäss SonntagsZeitung bestreitet Graziella Blatter heute diese Aussage. "Das ist frei erfunden", sagte sie gegenüber der SonntagsZeitung. "Wer mich kennt, weiss, dass soe eine Ausage niemals von mir stammen kann." Das Zitat sei "image- und rufschädigend", weshalb sie sich rechtliche Schritte vorbehalte.

Sepp Blatter, der heute von Graziella geschieden ist, wurde ebenfalls von der SonntagsZeitung angefragt. Allerdings äussert er sich zu Graziellas angeblicher Aussage nicht direkt. Nur allgemein zu Schawinskis Buch: "Als Roger Schawinski dieses Buch schrieb, war er offensichtlich nicht an einen Lügendetektor angeschlossen."



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