Hiltl

Veggie-Pionier sucht mit Hilfe von Ruf Lanz potenziell eher ungeeignetes Personal

Im neuen Hiltl-Langstrasse können Leute arbeiten, die nicht dem typischen Schema einer Leistungsgesellschaft entsprechen
© Ruf Lanz
Im neuen Hiltl-Langstrasse können Leute arbeiten, die nicht dem typischen Schema einer Leistungsgesellschaft entsprechen
Die Hiltl AG treibt die Erweiterung ihrer Restaurantkette voran und eröffnet in der zweiten Septemberhälfte einen weiteren Standort. Bei der Besetzung der Stellen für das neue Lokal an der Zürcher Langstrasse will das Unternehmen Bewerber zum Zuge kommen lassen, deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt für gewöhnlich nicht so gut stehen.

Dafür hat die Kreativagentur Ruf Lanz, die seit 2006 für die Hiltl-Kampagnen verantwortlich ist, eine Personaloffensive konzipiert und realisiert, die anders daherkommt als herkömmliche Stellenausschreibungen. Unternehmensinhaber Rolf Hiltl sucht für das Restaurant mit Take Away, Bar, Shop und Club gezielt Leute mit unterdurchschnittlicher Belastbarkeit oder vielen Lücken im Lebenslauf gesucht. Aber unter anderen auch Menschen, die bisher eher mit Gras als mit Gemüse gehandelt haben. Mit der Jobvergabe will sich der Veggie-Spezialist für die Integration gesellschaftlich Benachteiligter einsetzen.

Die Kampagne wird bis Ende des Lokal-Umbaus direkt vor Ort an der Langstrasse zu sehen sein. Flankierend kommen Inserate, Plakate und Online-Aktionen zum Einsatz. Über die Kampagne hinaus arbeitet Hiltl für die Rekrutierung des Teams auch mit lokalen Organisationen wie dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen und den Sozialwerken Pfarrer Sieber zusammen.




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