Hans Ringier Stiftung

"Europapreis für politische Kultur 2016" geht an Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier (Mitte) nimmt den Preis der Hans Ringier Stiftung entgegen. Links: Frank A. Meyer, rechts: Bundesrat Alain Berset.
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Frank-Walter Steinmeier (Mitte) nimmt den Preis der Hans Ringier Stiftung entgegen. Links: Frank A. Meyer, rechts: Bundesrat Alain Berset.
Der mit 50.000 Euro dotierte "Europapreis für politische Kultur" geht an den deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier. Der Preis wird alljährlich von der Hans Ringier Stiftung verliehen.
Am Samstag wurde Frank-Walter Steinmeier in Ascona mit dem "Europapreis für politische Kultur" der Hans Ringier Stiftung ausgezeichnet. Gastgeber Frank A. Meyer über den Preisträger: "Frank-Walter Steinmeier geniesst das Vertrauen der Welt, Europas und Deutschlands. Er zeichnet sich aus durch Hingabe an die europäische Idee. Sein aussenpolitisches Wirken ist geprägt durch Augenmass. Sein Engagement gilt immer wieder den Benachteiligten. Frank ist ein guter Mensch."

Auch Bundesrat Alain Berset würdigte den Preisträger in einer Rede: "Angesichts der heutigen Gemengelage braucht es sowohl Idealismus wie auch Pragmatismus. Und genau diese beiden Eigenschaften verkörpert Frank-Walter Steinmeier: Ernsthaft und ehrlich, effizient und charmant, bodenständig und weltläufig. Kurz: ein Antipopulist." Frank-Walter Steinmeier sei ein "wahrer Verantwortungsethiker, aber einer mit Gesinnung".

Die Ehrung fand im Rahmen des traditionellen "Dîner Républicain" von Frank A. Meyer im Hotel Castello del Sole in Ascona statt. Seit 43 Jahren bietet das Internationale Filmfestival von Locarno den festlichen Rahmen für die Tafelrunde, die Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur versammelt. Die bisherigen Träger des "Europapreises für politische Kultur" waren Jean-Claude Juncker, Boris Tadić, Jürgen Habermas, Pascal Lamy, Jean-Claude Trichet, Hans-Dietrich Genscher, Donald Tusk, Wolfgang Schäuble, Heinrich August Winkler und Mario Draghi.

Die Hans-Ringier Stif­tung wurde 1998 in Zofin­gen/Schweiz ge­grün­det. Der Stif­tungs­zweck ist die För­de­rung und Ent­wick­lung des Schwei­zer Jour­na­lis­mus durch die Aus- und Weiter­bil­dung von Jour­na­lis­ten und Jour­na­list­innen. Zur Stif­tung ge­hört u.a. die 1974 ins Le­ben geru­fene Rin­gier Jour­na­lis­ten­schule, aus der be­reits zahl­rei­che in der Schweiz etab­lier­te Jour­na­lis­ten her­vor­ge­gan­gen sind. Die Grün­dung der Stif­tung und die Weiter­füh­rung der Jour­na­lis­ten­schule sind gemäss Ringier "als ein kla­res Be­kennt­nis für Qua­li­tät und För­de­rung des jour­na­listi­schen Nach­wuchses zu ver­stehen".







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