Grand Opening Medienpark

RASCH und Admeira feiern mit 250 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien

250 Gäste kamen zur offiziellen Eröffnungsfeier von Ringier Axel Springer und Admeira.
Markus Knöpfli, knö.
250 Gäste kamen zur offiziellen Eröffnungsfeier von Ringier Axel Springer und Admeira.
Am "Grand Opening Medienpark" von Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH) und Admeira wurden auch 50 Jahre "Tele" gefeiert. Digitale Zukunft und TV-Geschichte trafen damit vor rund 250 Gästen zusammen.

400 Mitarbeitende der Deutschschweizer Zeitschriften- und Zeitungstitel von Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH) und 180 Mitarbeitende von Admeira sind neu im Medienpark an der Flurstrasse 55 unter einem Dach vereint. Acht Monate hat der Innenausbau des neuen Medienzentrums gedauert. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über drei Etagen und rund 11.000 Quadratmeter. Besondere Highlights: Der bewusste Einsatz von Farben. Die Admeira-Räumlichkeiten zeigen sich komplett im Corporate Design.

Gilbert Gress
Gilbert Gress (© knö)
Einzelne Räume sind dem Stil der betreuten Medientitel nachempfunden. Das Farbkonzept für die RASCH-Räumlichkeiten wurde von der bekannten Künstlerin Shirana Shahbazi entwickelt. In sämtlichen Lounges und Sitzungszimmern des Medienparks sind zudem ausgewählte Werke aus der Kunstsammlung Ringier ausgestellt.
Auch Martin Schneider, bis April 2017 CEO von Admeira, mischte sich unter die Gäste. Links hinter ihm die ehemalige Schlagersängerin Paula Felix.
Auch Martin Schneider, bis April 2017 CEO von Admeira, mischte sich unter die Gäste. Links hinter ihm die ehemalige Schlagersängerin Paula Felix. (© knö)
Mit der Investition in den Innenausbau des Medienparks geben Ringier Axel Springer Schweiz und Admeira ihrem Glauben an die Zukunft des Publishing-Geschäfts und des Schweizer Werbemarktes, das kam bei den diversen Ansprachen immer wieder zum Ausdruck.

Kollaboration steht im Zentrum

Die drei Hausherren auf der Bühne: (von links) Ralph Büchi, CEO von Axel Springer Schweiz (RASCH), Arne Bergmann, Chief Sales Officer von Admeira, und Marc Walder, CEO von Ringier und VR-Präsident von Admeira. Dazwischen Moderatorin Sandra Studer.
Die drei Hausherren auf der Bühne: (von links) Ralph Büchi, CEO von Axel Springer Schweiz (RASCH), Arne Bergmann, Chief Sales Officer von Admeira, und Marc Walder, CEO von Ringier und VR-Präsident von Admeira. Dazwischen Moderatorin Sandra Studer. (© knö)
"Die neuen Büroflächen im neuen 'Epizenturm der Schweizer Medienlandschaft' mit ihren Open-Space-Arbeitsplätze, den vielen informellen Begegnungsflächen und den Ping-Pong-Tischen sind – ganz 'Google-like' – auf Kollaboration ausgerichtet. Dies ist die Basis für das Vorantreiben der Digitalisierung unserer Marken und die Entwicklung neuer Ansätze und Lösungen für den Werbemarkt", so fasste Marc Walder, Verwaltungsratspräsident Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH) und Verwaltungsratspräsident Admeira, die Bedeutung des Medienparks für die beiden Unternehmen zusammen.

Walder ging auch darauf ein, dass Admeira nach wie vor ein "medienpolitisch grosses Thema" sei und er gab zu, dass es ihm Mühe bereitet, dass der neue Vermarkter immer wieder angefeindet werde. "Dabei schlägt man Admeira, meint aber die SRG", sagte er. Dabei sei ein starker medialer Service public doch immer wichtiger.

Kein Ramsch bei RASCH

Weiter gab der Ringier-CEO eine Anekdote zum Besten: Demnach wäre RASCH fast zu RAMSCH geworden, denn nach dem Vorschlag von Ralph Büchi, heute CEO von RASCH, hätte Ringier Axel Springer Schweiz ursprünglich Ringier Axel Springer Media Schweiz (abgekürzt eben RAMSCH) heissen sollen – ganz nach dem Vorbild von Ringier Axel Springer Media in Osteuropa, berichtete Walder lachend.
Ralph Büchi, CEO von Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH), betonte, dass die neue Zusammenarbeit im Medienpark zu mehr inhaltlicher und werblicher Qualität führen soll.
Ralph Büchi, CEO von Ringier Axel Springer Schweiz (RASCH), betonte, dass die neue Zusammenarbeit im Medienpark zu mehr inhaltlicher und werblicher Qualität führen soll. (© knö)
RASCH-CEO Büchi seinerseits hob in seiner Ansprache hervor, dass "das kreative Umfeld im Medienpark uns dabei unterstützen wird, unsere Ideen und Ziele zur Stärkung unseres Kerngeschäfts, das Publishing, und unseres digitalen Geschäfts noch schneller umzusetzen."

Google und Facebook nicht toppen, aber kontern

Gleichzeitig zeigte er sich frei von der Illusion, die grosse digitale Reichweite  von Google oder Facebook toppen zu können. Das sei auch nie die Absicht gewesen, sagte. "Aber wir können qualitativ punkten: Bei der Qualität beim Werbeumfeld und der Kontakte." Und weiter: "Ihre Dominanz bleibt bestehen, aber mit Qualität können wir zumindest kontern."
 Beat Krebs, CEO von Zenith, hat sich mit Jonas Eliassen von Carat (links) und Roberto Lombradi, Admeira (rechts) bestens verköstigt.
Beat Krebs, CEO von Zenith, hat sich mit Jonas Eliassen von Carat (links) und Roberto Lombradi, Admeira (rechts) bestens verköstigt. (© knö)
"Insbesondere für unsere Mitarbeitenden im Sales ist es eine grosse Bereicherung, dass die verschiedenen Teams an einem Ort vereint sind. Die offen und ansprechend gestalteten Büroräumlichkeiten im Medienpark fördern neuartige Formen der Zusammenarbeit untereinander, aber auch mit unseren Kunden und Partnern", betont Arne Bergmann, Chief Sales Officer von Admeira. Er wies zudem darauf, dass im letzten Jahr vier Firmen-Kulturen unter dem Dach von Admeira zusammengeführt wurden – und dies bei voll weiter laufendem Betrieb. Stolz zeigte er sich darüber, dass seine Crew im ersten Jahr neben der Vermarktung von cash.ch und aufeminin.ch auch jene von eurosport.ch und vor allem vom demnächst startetenden TV-Senders UPC MySports an Land ziehen konnte.

TV-Legenden führen durch Schweizer Fernsehgeschichte

Moderatorin Sandra Studer führte durch die Show zu 50 Jahre "Tele" – hier mit Viktor Giacobbo. Im Hintergrund ein "Tele"-Cover mit Giacobbos Kultfigur Harry Hasler.
Moderatorin Sandra Studer führte durch die Show zu 50 Jahre "Tele" – hier mit Viktor Giacobbo. Im Hintergrund ein "Tele"-Cover mit Giacobbos Kultfigur Harry Hasler. (© knö)
Im Bereich der TV-Zeitschriften deckt RASCH rund 97 Prozent des Schweizer Marktes ab. "Tele" ist dabei die mit Abstand erfolgreichste Programmzeitschrift im Portfolio. 1967 startete die Erfolgsgeschichte. Das belegen nicht zuletzt die über 360.000 Leserinnen und Leser. Zur Jubiläumsfeier wurde im Eingangsbereich des Medienparks eine multimediale Zeitreise durch die wichtigsten Etappen der Schweizer Fernsehgeschichte und der entsprechenden Berichterstattung von "Tele" inszeniert. pd/knö
Manfred Strobl, CEO von MediaSchneider, fühlte sich sichtlich wohl.
Manfred Strobl, CEO von MediaSchneider, fühlte sich sichtlich wohl. (© knö)



stats