Goldbach Media

Eine Kamera an jedem DOOH Screen? Dies war eine Vision am 2. Swiss DOOH Summit

Sven Puppert von Jaduda sieht im Medium DOOH grosses Potenzial für die Zukunft.
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Sven Puppert von Jaduda sieht im Medium DOOH grosses Potenzial für die Zukunft.
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Am Mittwoch, 6. September, lud die Goldbach Media (Switzerland) AG zum 2. Swiss DOOH Summit nach Küsnacht. Dort sprachen Fachexperten über neue Möglichkeiten, Digital out of Home Kampagnen noch effektiver zu gestalten.

Gemäss Mitteilung von Goldbach Media waren am 2. DOOH Summit technische Innovationen und Entwicklungen von besonderem Interesse. So habe Ivan del Muro vom Unternehmen Quividi seine Vision für die Zukunft dargelegt: Eine Kamera an jedem DOOH-Screen, die nicht nur die Daten über den Betrachter verarbeiten kann, sondern auch seine Reaktion auf die gezeigte Werbung wahrnimmt. Ob diese Vision von allen Summit-Teilnehmenden geteilt oder allenfalls hinterfragt wurde, ging jedoch aus dem Goldbach-Communiqué nicht hervor.


Sven Ruppert von Jaduda erklärte ferner, wie Kampagnen durch die Verknüpfung von DOOH und anderen Medien, zum Beispiel Mobile, höhere Aufmerksamkeit erzielen können.

Regisseur und Gestalter Martin Albisetti wies jedoch darauf hin, dass alle technischen Innovationen wenig nutzen, wenn nicht gleichzeitig eine starke Kreation am Werk ist. Er zeigte dies "mit einer mitreissenden Präsentation" zum Thema Storytelling. "Botschaften werden am wirksamsten über das Herz und die Emotionen transportiert. Deswegen sind gute Geschichten in der Werbung so wichtig", erklärte er.

Wie das Zusammenspiel aus Kreation und Technologie aussehen kann, demonstrierte schliesslich Darius Barmettler, Account Manager bei Goldbach Media, mit einem hauseigenen Case. Für die Marke Knorr entwickelte das Unternehmen Unilever gemeinsam mit Goldbach Media die Kampagne "Z’nacht isch Suppe-Zit", die Mobile und DOOH miteinander verknüpft. Ein appetitanregender Spot wurde als Werbemittel auf insgesamt 11.525 Digital out of Home (DOOH)-Screens in der Deutsch- und Westschweiz und als Ad auf mobilen Geräten ausgestrahlt. Auf dem Mobile hatten User zusätzlich die Möglichkeit, eine Frage zu beantworten. Der Trick: Die Antwort wurde im Werbemittel auf dem DOOH Screen verraten. Im Vorteil war also, wer sich im Umkreis eines Screens befand und der dort gezeigten Werbung seine Aufmerksamkeit schenkte. Wie viele Personen bei dieses Wettbewerb tatsächlich mitmachten, war dem Pressetext aber ebenfalls nicht zu entnehmen. pd/knö



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