Geldspielgesetz

Gesetzesgegner setzen auf Heimat Zürich

Kampagne gegen das Geldspielgesetz
Heimat Zürich
Kampagne gegen das Geldspielgesetz
Zwei Monate vor der Abstimmung über ein Verbot von Internet-Sportwetten und -Lotterien ausländischer Anbieter per Netzsperre hat das Komitee der Gesetzesgegner seine Kampagne präsentiert.

Die Kommunikationsoffensive aus der Feder der Agentur Heimat Zürich, die sich selbst nicht als Experten auf dem Gebiet politisch motivierter Kampagnen sieht, soll die Schweizer davon überzeugen, dass das Gesetz seine Ziele verfehle und deshalb einer Überarbeitung bedürfe. Zu den Maßnahmen zählen Plakate, der Online-Auftritt und Videos. Weitere Aktivitäten über alle Kanäle hinweg sollen folgen. Thematisiert wird demnach dann auch die Rolle der Schweizer Casino-Lobby beim Erarbeiten des Gesetzes.



Heimat Zürich hat den Projektauftrag nach eigenen Angaben nach einem Pitch erhalten. Auftraggeber sei ein überparteiliches Komitee gegen Internet-Zensur und digitale Abschottung, dem unter anderen Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, als Co-Präsident angehört. Die Mitglieder befürchten etwa, dass durch eine Verabschiedung des Gesetzes weiteren Beschränkungen im Internet Tür und Tor geöffnet würden.

Die Gegner des Nein-Lagers, ebenfalls eine überparteiliche Allianz von Parteien und Verbänden, haben für ihre Kampagne die Agentur Goal beauftragt.



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