Gehalt / Saläre

Manager in der Schweiz müssen sich mit kleinem Plus zufrieden geben

In der Konsumgüterindustrie gibt es dieses Jahr ein größeres Gehaltsplus als in anderen Branchen
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In der Konsumgüterindustrie gibt es dieses Jahr ein größeres Gehaltsplus als in anderen Branchen
Manager in der Schweiz verdienen deutlich besser als beispielsweise im angrenzenden Deutschland - aber wie in den vergangenen drei Jahren gibt es für die Kader in Schweizer Unternehmen auch 2016 nur ein Prozent mehr Grundgehalt als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis einer Analyse von mehr als 14.000 Einzelpositionen aus rund 450 Unternehmen, die die Managementberatungsfirma Kienbaum durchgeführt hat.
Mit dem Aufstieg auf der Karriereleiter steigt die Bezahlung von Fürungskräften in der Shweiz deutlich an: Geschäftsführer verdienen im Schnitt 433.000 CHF im Jahr. Bereichslleiter eine Ebene darunter erhalten mit 237.000 CHF einiges weniger. Für Abteilungsleiter gibt es durchschnittlich 181.000 CHF und Teamleiter gehen am Ende des jahres mit insgesamt 146.000 CHF nach Hause.

Aber auch die Branche, in der Manager tätig sind, macht einen großen Unterschied. Konsumgüterhersteller zahlen genau wie die Bauwirtschaft mehr als andere Wirtschaftszweige: In diesen Branchen liegt das Gehaltsniveau laut der Analyse sieben beziehungsweise acht Prozent über dem Landesdurchschnitt. Abgerutscht sind dagegen Kreditinstitute und Banken. Sie zahlen zwar immer noch rund 7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt - die Gehälter snd dennoch ruckläufig, was laut Kienbaum an weniger oppulenten Boni und anderen variablen Vergütungsbestandteilen liegt.

In den Genuss eines Bonus kommen Top-Manager deutlich häufiger als Manager auf den Ebenen darunter: 96 Prozent der oberesten Führunsgebenen erhalten eine variable Vergütung, in senior- und Mittelmanagement sind es 83 Prozent und bei Teamleitern 71 Prozent. Die Spanne liegt bei 11.000 CHF bis 86.000 CHF.

Spezialisten können noch immer bei Banken und Kreditinstituten am meisten verdienen - hier liegt 14 Indexpunkte über dem Schweizer Gesamtmedian, der die Relation zwischen Gesamtvergütungen einzelnenr Brancgen abbildet. Am schlechtesten stehen ihre Kollegen in den Branchen Mode, Textilien, Leder, Lederwaren und Schuhe sowie Handel und Bauwirtschaft da. ems


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