Fritz M. Schuhmacher

Ehemaliger PubliGroupe- und BaZ-Vizepräsident verstorben

Die Todesanzeige der Remaco AG.
Die Todesanzeige der Remaco AG.
Fritz M. Schuhmacher gehörte viele Jahre nicht nur der Spitze der PubliGroupe an, sondern war auch – in der Ära Hagemann – 12 Jahre lang Mitglied des BaZ-Verwaltungsrates, sechs Jahre davon gar als Nummer 2. Am 27. Januar ist er 71jährig verstorben.
Fritz M. Schumachers berufliche Haupttätigkeit war die eines Anwalts und Vermögensverwalters, tätig bei der Internationalen Treuhand AG in Basel (heute Remaco AG). 1983 wurde er in den Verwaltungsrat gewählt. Zu­sammen mit seinem Partner, Konrad Annasohn, Sohn des früheren schweizerischen Generalstabchefs und ungarischen Honorarkonsuls, führt er während beinahe eines viertel Jahrhunderts die Firmengruppe operativ. Diese bauen die Gesellschaft sowohl geographisch als auch bezüglich der Tätigkeitsfelder markant aus. Unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer baut die Inter­nationale Treu­hand eine Beratungsgruppe in Ungarn auf, um westliche Investoren zu beraten und zu unterstützen. Dies insbesondere in den Bereichen Steuern, Buchführung, Wirtschaftsprüfung und Bauberatung. 2005, im Zuge einer Strafanzeige gegen die Itag-Spitze, wurde dann die Firma an Remaco verkauft.

Neben seiner beruflichen Haupttätigkeit wirkte Schuhmacher zeitweise in bis zu 40 Verwaltungsräten mit, davon auch bei der PubliGroupe, wo er lange Jahre Verwaltungsrats-Vize-Präsident war, ebenso bei der "Basler Zeitung" (National Zeitung und Basler Nachrichten AG), bei der Stiftung Kabelnetz (Trägerschaft von TeleBasel, heute Stiftung TeleBasel) und bei Radio Basilisk. Einige dieser Gremien verliess er schon 2005/2006 (Publigroupe, BaZ), andere erst in den letzten Jahren (Stiftung Kabelnetz).

Markus Knöpfli, Mitarbeiter von HORIZONT Swiss, verfasste im Jahre 2000 eine Porträt von Schuhmacher und dessen Medienntzwerk, das damals in der "Werbewoche" erschien – und jetzt hier als PDF auffindbar ist. Zu empfehlen ist ferner eine Artikel von Peter Knechtli, Gründer von OnlineReports, der 2005 eine "Annäherung" an Fritz M. Schuhmacher publizierte.


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