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Spendenaktion für Obdachlose

Der kahle Boden als Bett
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Der kahle Boden als Bett
Banken, Uhren, mondäne Skiorte: Obdachlose passen nicht zum Image der Schweiz, und dennoch gibt es sie. Eine Guerilla-Aktion der Sozialwerke Pfarrer Sieber gibt den Obdachlosen eine Stimme und macht das allzu latente Problem sichtbar.




Kartonschilder und Kreidebotschaften sollen die Aufmerksamkeit der Passanten an öffentlichen Standorten wie Tram- und Bushaltestellen schärfen: „Bitte die Bank freihalten, hier schlafe ich. Fredi, obdachlos." Die Schilder fungieren quasi als Sprachrohr der Obdachlosen. Auf diese Weise wird die Obdachlosigkeit, die man in der Stadt kaum je zu sehen bekommt, erlebbar und die Bevölkerung sensibilisiert, so die Agentur Evoq, die die Kampagne für die Sozialwerke konzipiert und umgesetzt hat.

Dokumentiert und aufgelöst wird die Kampagne über den Hashtag "schaffesdihei", die dazugehörigen Social Media-Aktivitäten und die SWS-Website. Auf Swsieber.ch berichten zahlreiche Stimmen von ehemaligen Betroffenen, wie sie dank dem Engagement des Hilfswerks aus der Obdachlosigkeit gefunden haben.


Ein Mailing bittet um Spenden
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Ein Mailing bittet um Spenden
Zum Auftakt der Kampagne ist ferner ein adressiertes Mailing an potenzielle Spender geschickt worden. Ergänzt wird die Kampagne mit Inseraten, Zeitungs- und Magazinbeilegern sowie Radiospots. Radio 1 berichtet zudem eine ganze Woche über Obdachlosigkeit in der Schweiz. Werni – ein ehemaliger Obdachloser – sitzt täglich am Mikrofon und erzählt über seine Jahre auf der Strasse und was ihm dabei alles passiert ist.vg
Kampagnenverantwortliche
Sozialwerke Pfarrer Sieber: Walter von Arburg (Leiter Kommunikation und Fundraising), Hansueli Gujer (Fundraising Beauftragter) // Evoq: Adrian Schaffner (Konzept), Nicola Lutz (Projektleitung), Marta Frieden (Design), Serecomm (Programmierung).

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