E-Commerce

Post kommt Onlinehändlern und Kunden entgegen – dank Preisüberwacher

Post-Chefin Susanne Ruoff hat die Regelung, die primär den Onlineversandhandel fördert, mit unterschrieben.
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Post-Chefin Susanne Ruoff hat die Regelung, die primär den Onlineversandhandel fördert, mit unterschrieben.
Der Onlineversandhandel wird gefördert: Die im 2014 vereinbarte "Regelung1" zwischen Preisüberwacher und Schweizerischer Post AG wird erneut verlängert. Dazu einigten sich beide Parteien auf ein neues Massnahmenpaket im Umfang von rund 10 Millionen Franken zu Gunsten der Postkundschaft.

 
Die neuen Massnahmen drehen sich um das Preissystem für Pakete und Expresssendungen national: dieses wird für Privatkunden vereinfacht. Dank einem neu eingeführten Online-Rabatt für diese Inlandpakete werden die Durchschnittspreise 2018 gesenkt. Auch Versandhandelsretouren werden 2018 vergünstigt. Die Post wird zudem vom 26.11.2018 bis und mit 24.12.2018 einen Weihnachtsrabatt von 1 Franken auf Privatkundenpaketen gewähren. Überdies verzichtet sie kompensationslos auf die Gebühr von 13 Franken für die Zollrevision von Post-, EMS- und GLS-Sendungen.



Die eingangs erwähnte "Regelung1", die verlängert wurde, besagt, dass die Post auf Preismassnahmen bei A- und B-Post-Briefen bis Ende 2018 verzichtet. Standard- und Midibriefe (bis Format B5 und 250g) können von Privatkunden gegen einen Formatzuschlag von Fr. 1.50 pro Sendung weiterhin als Brief versendet werden. Die SMS-Briefmarke kostet weiterhin 1 Franken. Diese Regelung war im Januar 2014 geschlossen und im Juni 2016 bis Ende 2017 verlängert worden. Nun gilt sie weiter bis Ende 2018. Im Gegenzug wird die Schweizerische Post AG aber kleinere Anpassungen per 1. Januar 2018 vornehmen, schreibt der Preisüberwacher.

Eine vollständige Übersicht der vereinbarten Preise und Massnahmen und die näheren Einzelheiten dazu sind der publizierten einvernehmlichen Regelung zu entnehmen.

 


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