Domain .swiss

Bundestätliche Regeln für die Nutzung durch die Bundesverwaltung

Auch die Bundesverwaltung darf die Domain .swiss in bestimmten Fallen nutzen. Aber nur in bestimmten Fällen. Der Bundesrat will nicht, dass das Corporate Design des Bundes (mit der Domainendung .admin.ch) verletzt wird.
© Schreenshot parlament.ch
Auch die Bundesverwaltung darf die Domain .swiss in bestimmten Fallen nutzen. Aber nur in bestimmten Fällen. Der Bundesrat will nicht, dass das Corporate Design des Bundes (mit der Domainendung .admin.ch) verletzt wird.
Die neue Internet-Domain .swiss soll ein Markenzeichen der Schweizer E-Government-Anwendungen werden. Der Bundesrat hat für die Bundesverwaltung entsprechende Regeln zur Nutzung der Schweizer Top-Level-Domain beschlossen.
Seit September 2015 können Unternehmen eine Internet-Adresse auf die Endung .swiss registrieren. Nun will auch der Bundesrat die Vorteile der guten Landeserkennung nutzen – für die Förderung der digitalen Schweiz und die Unterstützung der Online-Kommunikation mit den Menschen im In- und Ausland ebenfalls nutzen. Diese Nutzungen sollen aber dem Wert und der Ausstrahlung von .swiss Rechnung tragen.

Auf Antrag der Bundeskanzlei hat der Bundesrat daher Regeln für die Nutzung festgelegt. Die der Schweizer Bevölkerung inzwischen vertraute Domain admin.ch bleibt die Stammdomain der Bundesverwaltung – im Sinne eines CDs. Ein kompletter Transfer der Websites der Bundesverwaltung in die Domain .swiss wäre ohnehin zu teuer und ohne ausreichenden Nutzen für die für die Bürgerinnen und Bürger.

Die neun Regeln lauten wie folgt: In der Domain .swiss sollen moderne, dienstleistungsorientierte E-Government-Services angesiedelt werden, wie sie im Rahmen von E-Government Schweiz von Bund, Kantonen und Gemeinden entwickelt werden. Diese Websites stellen nicht eine Behörde und ihre Produkte ins Zentrum. Sondern sie orientieren sich an den Bedürfnissen von Menschen und Unternehmen nach einem raschen und unkomplizierten Bezug von Informationen, Daten, Registerauszügen und Bewilligungen. Eine dieser Websites, das Open-Government-Data-Portal www.opendata.swiss, ist bereits in .swiss. Weitere werden folgen.

Die User sollen aber auch diese Angebote auf Anhieb als staatliche Dienstleistungen erkennen können. Deshalb wird die Bundeskanzlei in den nächsten Monaten zusammen mit den Departementen und mit E-Government Schweiz die Markenelemente definieren, die diese Erkennbarkeit gewährleisten.

 




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