Digital Switzerland

Tamedia verliess die Standortinitiative bereits wieder

So berichtete die "Obwaldener Zeitung" über den Austritt Tamedias bei Digital Switzerland.
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So berichtete die "Obwaldener Zeitung" über den Austritt Tamedias bei Digital Switzerland.
Noch vor dem ersten Schweizer Digitaltag am 21. November ist Tamedia still und heimlich aus der Standortinitiative "Digital Switzerland ausgetreten. Dies berichtete die  "Obwaldener Zeitung". Gründe für den Austritt wurden zwar keine angegeben, doch sollen finanzielle Fragen keine Rolle gespielt haben. Tamedia war der Initiative erst vor einem Jahr beigetreten.
Der Verein Digital Switzerland wurde vor zwei Jahren – damals noch als Digital Zürich 2025 – von Ringier-CEO Marc Walder gestartet. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den ersten Schweizer Digitaltag lauf Hochtouren: Er soll am 21. November mit über 80 Veranstaltungen über die Bühne gehen. Mit dabei unter anderem ABB, Google, CS und UBS, Migros und Coop, SBB, Post und Swisscom oder auch die ETH ­Zürich. Das Patronat haben Bundespräsidentin Doris Leuthard und Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.

Auf Anfrage von HORIZONT Swiss heute Vormittag bestätigte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer die Meldung aus Obwalden. Doch zu den Gründen mochte er sich nicht ässern. In einer Mail hielt er lediglich fest: "Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass wir als Medienhaus die Debatte um die Vor- und Nachteile der Digitalisierung als Nicht-Mitglied glaubwürdiger und besser begleiten können. Wir unterstützen das Ziel, unser Land als Standort für digitale Unternehmen zu stärken jedoch weiterhin und setzen uns, auch gemeinsam mit Mitgliedern von Digital Switzerland, deshalb für gute Rahmenbedingungen für digitale Unternehmen ein." Auf die Frage, ob sich Tamedia vielleicht schwer tue mit dem Lead von Ringier bei Digital Switzerland, ging Zimmer nicht ein. knö


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