Der "Beobachter" deckt auf:

Uber und Airbnb bezahlen kaum Steuern

Gemäss "Beobachter" zahlen der Taxi-Dienst Uber und die Wohungsvermittlerin Airbnb in der Schweiz keine oder fast keine Steuern.
Beobachter, zvg. Beobachter
Gemäss "Beobachter" zahlen der Taxi-Dienst Uber und die Wohungsvermittlerin Airbnb in der Schweiz keine oder fast keine Steuern.
Airbnb bezahlt in der Schweiz keine Unternehmenssteuer, Uber nur so viel wie ein durchschnittlicher, privater Steuerzahler. Bloss 9748 Franken kassierten Schweizer Steuerämter für das Jahr 2014 vom amerikanischen Taxi-Konkurrenten, zeigen Recherchen des "Beobachters".
Das Magazin ist den Geldflüssen der grossen Sharing-Economy-Unternehmen gefolgt. Der Weg ins Steuerparadies führt über Holland und Irland bis auf die Bermudas und die Kanalinsel Jersey. Mit ihren neuen Arbeitsmodellen wollen Sharing-Economy-Unternehmen die Wirtschaft umpflügen, warnt der New Yorker Professor für Kultur und Medien im Interview mit dem "Beobachter". Statt Vorgesetzte würden künftig Programme Arbeitsanweisungen erteilen. Und statt Festangestellten seien immer mehr freie Mitarbeiter, die die Arbeit erledigen – ohne vorhersehbares Einkommen, mit weniger Sozialleistungen und Rechten.

Der Artikel ist ab sofort auf www.beobachter.ch/sharingeconomy verfügbar.

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