Bundesgericht

APG erhält nun doch die Plakatkonzession der Stadt Lausanne

Nun darf die APG in Lausanne weiterhin die Plakatstellen auf öffentlichem Grund betreuen.
APG
Nun darf die APG in Lausanne weiterhin die Plakatstellen auf öffentlichem Grund betreuen.
Das Bundesgericht hat den Entscheid der Stadt Lausanne bestätigt, die vor rund zwei Jahren nach einer Ausschreibung die Konzession für Plakate auf öffentlichem Grund an die APG vergeben hatte.

In seiner Urteilsbegründung gibt das Bundesgericht der Stadt Lausanne in allen wesentlichen Punkten Recht. Dadurch erhält die APG das exklusive Recht, in der Stadt
Lausanne für die nächsten fünf Jahre insgesamt 1.980 Plakatflächen zu vermarkten. Davon bilden die über 400 Leuchtplakatflächen an besten Lagen das Premium-Angebot. Zudem plant die APG, in neues digitales Trägermaterial zu investieren und ein digitales Werbeträger-Netz an Premium-Lagen zu realisieren.


Anfang 2015 hatte die Stadt Lausanne im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibeverfahrens die Konzession für die Plakatwerbung an die APG vergeben. Gegen diesen Entscheid hat Mitbewerber Clear Cahnnel Schweiz (CCS) beim Kantonsgericht Rekurs eingelegt. Das Kantonsgericht hat im September 2015 entschieden, den Rekurs von CCS gutzuheissen und den Zuschlag CCS zu erteilen. Gegen diesen Entscheid rekurrierten wiederum die Stadt Lausanne und die APG vor dem Bundesgericht. Dieses hat nun den Entscheid der Stadt Lausanne bestätigt und somit das Urteil des Kantonsgerichts annulliert.

Olivier Chabanel, bei der APG Leiter Akquisition Region Romandie: "Wir freuen uns sehr über diesen wegweisenden Entscheid des Bundesgericht zugunsten der APG|SGA und sind stolz, mit der Stadt Lausanne die Aussenwerbung im Hauptort des Kantons Waadt in den nächsten Jahren weiterzuentwickeln."



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