Brandverkürzung

AXA Winterthur heisst ab sofort nur noch AXA

Seit gestern prangt das neue Logo am Sitz von Axa. Damit will das Unternehmen "weg vom kühlen Versicherungsimage".
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Seit gestern prangt das neue Logo am Sitz von Axa. Damit will das Unternehmen "weg vom kühlen Versicherungsimage".
Mit der Brandverkürzung auf AXA will die Versicherungsgesellschaft sich neu positionieren, noch näher an ihre Kunden rücken und menschlicher, einfacher werden. Mit dem Claim "eine moderne Versicherung für eine moderne Gesellschaft".
Die AXA Winterthur hat gestern den Logowechsel am Hauptsitz in Winterthur vollzogen und heisst damit ab sofort auch in der Schweiz offiziell AXA. Gemeinsam mit der neuen Gebäudebeschriftung präsentiert sich der Markenauftritt des Versicherers im neuen Kleid.
 Schwerarbeit für ein "menschlicheres" Erscheinungsbild.
Schwerarbeit für ein "menschlicheres" Erscheinungsbild. (© zvg)
"Durch frische Farben, einer einfacheren Sprache und einem modernen Erscheinungsbild will die AXA", so steht es in einer Mitteilung, "eine emotionale Bindung zu ihren Kunden schaffen und bei jedem Kontakt zu einem einzigartigen Kundenerlebnis beitragen". "Weg vom kühlen Versicherungsimage, hin zu einer einfachen, menschlichen und modernen Versicherung für eine moderne Gesellschaft", lässt sich AXA-CEO Fabrizio Petrillo zitieren.

Grosse Worte auch von der Marktingchefin

Die Vision der AXA sei es, ihren Kundinnen und Kunden durch zeitgemässe Angebote und Services das Leben zu erleichtern und damit zu einem unverzichtbaren Partner zu werden. "Diese Strategie soll sich nicht nur in der täglichen Arbeit aller Mitarbeitenden, sondern auch im äusseren Erscheinungsbild widerspiegeln", sagt Carola Wahl, Head Transformation & Market Management. "Der neue Markenauftritt der AXA Gruppe bietet uns auch in der Schweiz die Chance für eine Neupositionierung. Mit unserem überarbeiteten Markenauftritt wollen wir ein starkes Zeichen setzen für die Transformation und Modernisierung unseres Unternehmens." Die Repositionierung und das damit verbundene Rebranding werde allerdings nur schrittweise bis 2020 vollzogen, erklärt Wahl weiter. "Im Sinne gelebter Kundenorientierung haben wir uns bewusst für eine wirtschaftliche Lösung entschieden."
Ein Beispiel aus der neuen Kampagne: die rote Diagonale als Markenzeichen.
Ein Beispiel aus der neuen Kampagne: die rote Diagonale als Markenzeichen. (© zvg)
Heute wurden nicht nur die Beschriftungen an den Gebäuden des Hauptsitzes in Winterthur ausgewechselt, sondern auch eine schweizweite TV- und Online-Werbekampagne im neuen Look & Feel lanciert. Die Kundendokumente, Broschüren und Beschriftungen der Verkaufsstützpunkte folgen in den nächsten Jahren.

Repositionierung als Ansporn

"Wenn unsere Neupositionierung glaubhaft und erfolgreich sein soll, dann müssen wir auch in unseren Produkten und Services noch einfacher, moderner und kundennaher werden", ergänzt CEO Petrillo. Es werde zukünftig entscheidend sein, Kundenbedürfnisse ganzheitlich über das klassische Versicherungsmodell hinaus abzudecken. "Dazu müssen wir uns noch besser vernetzen und mit Unternehmen zusammenarbeiten, die komplementäre Stärken mitbringen." Was das genau heissen soll, liess er allerdings offen. Nur so viel: Die AXA investiere bis 2020 500 Millionen Schweizer Franken in ihre Transformation, "um die nötigen Weichen für die Zukunft zu stellen", so Petrillo. "Nur wenn wir mehr Kundenfokus, mehr Mut und mehr Risikofreude zur Innovation zeigen, werden wir unserem Ziel gerecht: eine moderne Versicherung für eine moderne Gesellschaft zu sein."
Wer für den neuen Brand und die neue Kampagne zuständig ist:
Der neue Markenauftritt wurde durch die AXA-Gruppe unter Einbezug der Ländereinheiten erarbeitet. "Wir haben anschliessend geprüft, welche Elemente sich auch für den Schweizer Markt eignen und wo wir separate Guidelines und Werbemittel entwickeln müssen. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit unserer Partneragentur Publicis", schreibt Nadine Hogg, Advertising Manager von AXA.

Bei der Produktion der aktuellen Hausrat-Kampagne hat AXA zudem eng "mit unseren Partneragenturen Havas (Media) und Publicis (Kreation) zusammengearbeitet". Im Bereich Social Media und Content/Native vertraute man den Spezialisten wie SMLY und Hutter.
(© zvg)


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