Bewegtbildrechte

UPC ist neue TV-Hauptpartnerin von Swiss Ice Hockey

Für Übertragungsrechte nimmt die SIHF in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich 35.4 Millionen Fran-ken ein – so viel wie nie zuvor.
Für Übertragungsrechte nimmt die SIHF in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich 35.4 Millionen Fran-ken ein – so viel wie nie zuvor.
Beim Run auf die Bewegtbildrechte der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF) sicherte sich die UPC als Hauptverwerterin die Übertragungsrechte der National League A und B sowie der Schweizer Nationalmannschaften und der Swiss Regio League – und zwar für die nächsten fünf Jahre (ab Saison 2017/18). Mit Live-Rechten in den Playoffs bleibt auch die SRG Partner der SIHF.
UPC ist der neue TV-Hauptpartner der Swiss Ice Hockey Federation (SIHF). Sie ist ab der Saison 2017/18 Rechtehalterin der gesamten Produktepalette von Swiss Ice Hockey (National League A und B, Schweizer Nationalmannschaften und Swiss Regio League) für fünf Jahre. Der aktuelle Rechteinhaber Siwsscom/Teleclub geht in den nächsten fünf Jahren leer aus.

Die SRG hingegen berichtet in ähnlichen Rahmen wie bisher über das Schweizer Eishockey: Sie deckt die National League A sowie die Playouts und die Ligaqualifikation in ihren Struktursen-dungen ab (Highlights) und überträgt ab den Viertelfinals ab der ersten Runde gewisse Playoff-Spiele live. Zudem strahlt die SRG alle Heimspiele der Herren A-Nationalmannschaft live aus. Die SIHF schliesse direkte Verträge mit den beiden neuen Medienpartnern ab und verfüge auch bei sämtlichen Spielen über die Produktionshoheit, heisst es in der Pressemitteilung.

Darin wird auch Marc Furrer, Präsident der SIHF, zitiert: "Bei UPC hat uns insbesondere das durchdachte Distributionskonzept und die Reichweite überzeugt, während wir bei der SRG auf die Zusammenarbeit mit einem bewährten TV-Partner zählen dürfen."

Die neuen medialen Rechte am Schweizer Eishockey wurden für durchschnittlich 35.4 Millionen Franken pro Jahr jährlich vergeben – eine Rekordsumme, wie die SIHF bestätigt. Zusätzlich würden die Produktionskosten von den TV-Partnern getragen. Der finanzielle Verteilschlüssel zwischen der SIHF, den Nationalmannschaften und den Clubs der National League werde noch definiert. "Die neuen TV-Verträge führen das Schweizer Eishockey in eine neue finanzielle Dimension. Das ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unseres Sports", sagt dazu Florian Kohler, CEO der SIHF.

Kabelnetzbretreiber starten extra neuen Sender

Ihre Eishockey-Übertragungen ab der Saison 2017/18 besorgt die UPC nicht allein, sondern zusammen mit den über 200 Mitgliedern im Verband SuisseDigital, dem auch UPC angehört. UPC und SuisseDigital bauen dazu den neuen Sportsender "MySports" auf, welcher auf dem Netz von UPC sowie Partnerunternehmen von SuisseDigital verfügbar sein wird. Damit erhalten neu gut 2,5 Millionen Haushalte Zugang zum Schweizer Eishockeysport. Beim Swisscom /Teleclub sind es derzeit nur 1.3 Millionen.

Auf "MySports" wird unter anderem wöchentlich ein Regular-Season-Livespiel der National League A und B im Free-TV zu sehen sein. Über weitere "MySports"-Sender werden alle anderen Spiele der NL A zahlungspflichtig ebenfalls live übertragen. Ausserdem überträgt "MySports" die Spiele der U20-Weltmeisterschaften und der Frauen-WM. Dazu Kohler: "Wir freuen uns über das Bekenntnis von UPC zu unserem Sport. Dass mit der U20-WM das beste Juniorenturnier der Welt in der Schweiz endlich eine Plattform findet und dass es auch Frauen-Eishockey zu sehen gibt, freut mich dabei ganz besonders."


stats