Bandara VR GmbH

So hilft die VR-Agentur der Stadt Zürich, Velounfälle zu vermeiden

VR im Verkehrsunterricht scheint die Schüler für die Gefahren beim Velofahren zu sensibilisieren.
zvg
VR im Verkehrsunterricht scheint die Schüler für die Gefahren beim Velofahren zu sensibilisieren.
Die Stadt Zürich experimentiert mit VR im Verkehrsunterricht an Schulen. Ein Pilotversuch mit dem VR-/AR-Dienstleister Bandara und der ZHAW war offenbar ein Erfolg.

In Zürich gibt es immer mehr Velofahrer – und leider auch immer mehr Velounfälle. Zwischen 2012 und 2016 stieg die Zahl der Verunfallten um 50 Prozent. Um Velofahrer für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisieren, setzt die Stadt auf einen neuen Ansatz: Virtual-Reality-Videos.

Über Bandara VR GmbH:
Die Bandara VR GmbH (www.bandara.ch) ist ein Schweizer Virtual Reality Content Studio. Die Firma unterstützt ihre Kunden dabei, 360°-, VR- und AR-Inhalte gewinnbringend einzusetzen – von der Konzeption über die Produktion bis zur Distribution. Seit der Gründung im Jahr 2015 hat Bandara über 50 VR-Projekte umgesetzt, unter anderem für Kunden wie Migros, Die Post, Geberit, Swisscom, SRF, Jung von Matt oder Helvetas.
Zusammen mit dem Zürcher Virtual- und Augmented-Reality-Dienstleister Bandara wurden sechs 360°-Schulungsfilme produziert. Sie lassen die Zuschauer direkt in die Rolle eines Velofahrenden schlüpfen und die Gefahrenerkennung in der Ich-Perspektive trainieren. Die Filme zeigen alltägliche Situationen wie sich öffnende Autotüren, abbiegende Autos oder von hinten herannahende Trams. Das Erlebnis beim Betrachten dieser Filme mit der VR-Brille ist besonders realistisch und der Lerneffekt entsprechend gross.
Weil Kinder besonders positiv auf die Virtual-Reality-Filme reagierten, wurde im Sommer ein Pilotversuch in sechs Zürcher Schulklassen durchgeführt. Verkehrspsychologen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) begleiteten den Versuch wissenschaftlich und kamen zum Ergebnis, dass der Virtual-Reality-Verkehrsunterricht insbesondere bei der Motivation der Schüler und der Gefahrenwahrnehmung einen positiven Effekt hat.

 




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