Bakom

Keine Konzessionsverletzung seitens Telebasel

Tele Basel hat laut Bakom die Konzession nicht verletzt.
Tele Basel hat laut Bakom die Konzession nicht verletzt.
Tele Basel hat mit seiner ausgebauten Onlinepräsenz die Konzession nicht verletzt. Dies entschied das Bundesamt für Kommunkation (Bakom) auf eine Anzeige hin, die das Medienportal barfi.ch und die "Basler Zeitung" eingereicht hatten.

Im Januar 2016 nahm Tele Basel eine umfassende Veränderung der Sendestruktur vor. Man erweiterte und modernisierte die Onlinepräsenz, sowie das Erscheinungsbild. Im März 2016 reichten dann das Medienportal barfi.ch und die "Basler Zeitung" eine Anzeige gegen die Stiftung Tele Basel beim Bakom ein. Tele Basel wurde beschuldigt, im Zusammenhang mit dem neuen Auftritt mehrere Konzessionsverletzungen begangen zu haben.

Zeitgleich wurden Vorwürfe seitens des Onlineportals barfi.ch laut, dass die Stiftung Tele Basel mit dem Relaunch und den damit verbundenen Veränderungen die Konzessionsauflagen verletzen würde. Tele Basel wurde vorgeworfen, dass der Einsatz von Konzessiongelder für den neuen Onlineauftritt unsachgemäss sei und man unzulässige Unterbrecherwerbung ausstrahle. Ein weiterer Anklagepunkt betraf die angebliche Verletzung des konzessionsbedingten programmlichen Auftrags. Gemeinsam mit der "Basler Zeitung", brachte barfi.ch die Anklagepunkte im März 2016 beim Bakom zur Anzeige.

Vorwürfe unzutreffend und geschäftsschädigend

Nun liegt das Urteil des Bakom vor: "Im Ergebnis unserer Abklärungen kommen wir zum Schluss, dass keiner der in der Anzeige erhobenen Vorwürfe zutrifft." Es bestehe demnach kein Anlass für die Eröffnung eines Aufsichtsverfahrens. Weder bestand eine missbräuchliche Verwendung der Konzessionsgelder, noch wurde der Vorwurf der Unterbrecherwerbung bestätigt. Auch eine Verletzung des Programmauftrags konnte im Vergleich mit anderen Regionalsendern nicht festgestellt werden.

Die durch die Anzeige vorgebrachten Vorwürfe, sowie die entsprechende mediale Berichterstattung wirkten sich massiv geschäftsschädigend auf Tele Basel aus", schreibt Tele Basel weiter. "Demnach behält sich Tele Basel eine Schadensersatzklage gegen die Initianten vor."




stats