Aussenwerbung

Stadtvertrag von Winterthur ging an Neo Advertising

So berichtete "Der Landbote" am Samstag über den neuen Deutschschweizer Coup von Neo Advertising.
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So berichtete "Der Landbote" am Samstag über den neuen Deutschschweizer Coup von Neo Advertising.
Neo Advertising hat im Kanton Zürich ein zweites Aussenwerbemandat: Wie "Der Landbote" schrieb, erhielt der Genfer Ausenwerber, den Tamedia übernehmen möchte, in Winterthur die Konzession für Plakate auf öffentlichem Grund. Einzig die Baustellenflächen gingen an die APG. Und CCS ging leer aus.
Bei der Ausschreibung ging es um 570 Standorte auf öffentlichem Grund und insgesamt 860 Plakate. Ferner haben die Stadtbehörden fünf mögliche Standorte für Leuchtdrehsäulen festgelegt, die Neo Advertising dereinst bewirtschaften soll. Bewilligungen liegen aber noch keine vor.
Korrektur
In einer früheren Version dieses Artikels hiess es, dass Neo Advertising auch einige ePanels betreiben wird und die Stadtbehörden fünf mögliche Standorte für neue ePanels festgelegt habe. Das ist falsch. Neo Advertisnig wird keine ePanels betreiben, allerdings haben die Behörden fünf mögliche Standorte für Leuchtdrehsäulen bestimmt, wobei für diese noch keine Bewilligung vorliegt.
Nicht Teil der Ausschreibung war übrigens die Konzession für die Werbeträger an den Haltestellen. Diese werden seit über 20 Jahren von der APG bewirtschaftet und umfassen auch zehn ePanel.

Mit dem neuen Vertrag nimmt die Stadt Winterthur gemäss "Landbote" ab 2018 insgesamt 800 000 Franken an Abgaben ein, 150 000 Franken mehr als in den Jahren zuvor (+23 Prozent). Diese Angaben hat die Stadt Winterhur in einer Pressemitteilung ebenfalls kommuniziert.

Winterthur ist nun der zweite Deutschschweizer Standort für die Genfer Aussenwerbefirma. Mitte Jahr hatte sich Neo Advertsing bereits drei von elf Losen in der Stadt ­Zürich gesichert.

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