Aussenwerbung

Alle Plakatfirmen akzeptieren das Resultat der Basler Plakatausschreibung

Auch diese Litfasssäule vor dem Basler Rathaus war Teil der Ausschreibung. Sie wird weiterhin von der APG bewirtschaftet. Doch auch Clear Channel Schweiz erhält neu – ausschliesslich digitale – Standorte.
Markus Knöpfli, © knö.
Auch diese Litfasssäule vor dem Basler Rathaus war Teil der Ausschreibung. Sie wird weiterhin von der APG bewirtschaftet. Doch auch Clear Channel Schweiz erhält neu – ausschliesslich digitale – Standorte.
Nun steht es definitiv fest: Die APG bleibt weitere zehn Jahre lang Aussenwerbe-Platzhirsch in Basel, Clear Channel Schweiz erhält neu aber mehrere digitale Plakatstellen. Und die Kleinplakate gehen an dieselben Anbieter wie bisher. Kein Anbieter hat gegen diesen Entscheid rekurriert.
"Es sind tatsächlich keine Rekurse eingegangen, was uns sehr freut und uns wohl auch etwas abhebt von anderen Städten." Mit diesen Worten teilte Niklaus Hofmann, Leiter Allmendverwaltung im Basler Bau- und Verkehrsdepartement (BVD), mit, dass die Einsprachefrist definitiv ohne Einsprachen unterlegener Anbieter abgelaufen ist. Die Frist dauerte an sich zehn Tage, doch hat sie sich verlängert, weil ein Anbieter noch zusätzliche Deatil-Informationen zum Resultat verlangt hatte.

Bei der Ausschreibung im letzten Herbst waren elf Lose für insgesamt 1900 geklebte und digitale Grossplakate der Formate F4, F12, F24, F200 und F200L, neun Lichtdrehsäulen sowie 2500 Kleinplakate der Grösse A2 ausgeschrieben.


Für die Grossplakate hatten sich fünf Firmen beworben, die APG erhielt sieben Lose, CCS zwei. Für die Kleinplakate bewarben sich einzig die beiden bisherigen Anbieter, die auch wieder den Zuschlag erhielten.

Ein Ausgang ohne Beschwerden ist nicht selbstverständlich: In Genf rekurrierte die APG im Dezember gegen den Zuschlag an Neo Advertising, in Lausanne ging CCS gegen die Vergabe an die APG vor und hat ihre Beschwerde bis vor Bundesgericht weitergezogen. Beide Verfahren sind noch hängig. knö


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