Alternative zu Publicitas

Medienhäuser und VSM gründen eine Gesellschaft zur Abwicklung von Printkampagnen

Sie sind die treibenden Kräfte hinter der P-Alternative.
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Sie sind die treibenden Kräfte hinter der P-Alternative.
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AZ Medien, Corriere del Ticino, NZZ, Tamedia und der Verband Schweizer Medien haben die Gründung einer neuen Gesellschaft eingeleitet, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Man habe sich mit der Frage befasst, was vorzukehren ist, damit die Marktpartner unterstützt werden können.

Die neue Gesellschaft wird innerhalb kurzer Zeit im Markt standardisierte, administrative Services anbieten, welche die einfache Abwicklung von Inseraten und Kampagnen ermöglicht und unterstützt. "Sie wird explizit nicht im Anzeigenverkauf aktiv sein, der Fokus liegt auf der Abwicklung", heisst es im Communiqué. Die neue Gesellschaft ist nicht Konkurrentin zu bereits bestehenden Unternehmen, sie versteht sich als ergänzende Alternative.

Jürg Weber, designierter VR-Präsident der neuen Firma: "Es ist uns wichtig, dieses Angebot zur Unterstützung unserer Marktpartner zu schaffen. Wir freuen uns, unseren Marktpartnern diesen neuen Service ankünden zu können. Dieser wird, im Sinne einer Branchenlösung, allen zur Verfügung stehen. Jeder wird ihn nutzen können, keiner muss." Der Name und nähere Informationen werden nach erfolgter Gründung bekannt gegeben.
Weber hatte noch letzte Woche dementiert, dass die vielen Kooperationskündigungen der diversen Grossverlage gegenüber der Publicitas eine konzertiertierte Aktion sei. Nun steht er selbst an der Spitze der P-Konkurrenz oder -Alternative – scheint alles tun zu wollen, um den neuen Anlauf der P, die diese mittels einer Verlegerkonferenz für den 3. Mai  angekündigt hat, zu torpedieren (HORIZONT Swiss berichtete). pd / knö




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