Admeira

Mitarbeitende können persönlich adressierte E-Mails nicht beantworten

Die Verbindungen zwischen Admeira und den SRG-Sendern funktionieren noch, die Werbeplatzierung ist trotz Trojaner nicht gestört.
Markus Knöpfli, © knö.
Die Verbindungen zwischen Admeira und den SRG-Sendern funktionieren noch, die Werbeplatzierung ist trotz Trojaner nicht gestört.
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Admeira ist seit Dienstagnachmittag vom weltweiten Cyber-Angriff mit dem Virus Petya.A betroffen. Beeinträchtig scheint weniger der Werbebetrieb als vielmehr die Kommunikation mit den Kunden per e-Mail, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Ob auch Erpresserforderungen vorliegen, teilte Admeira nicht mit.

Es sei eine Vielzahl der Systeme beeinträchtigt, schrieb Admeira heute um 14 Uhr. So könnten persönlich adressierte E-Mails zurzeit nicht beantwortet werden. Kunden, die Admeira dennoch per e-Mail Unterlagen und Infos zulassen kommen wollten, könnten dies zwar auf den herkömmlichen E-Mail-Adressen weiterhin tun, sicherheitshalber aber auch die eigens eingerichteten "vorübergehenden Zusatzadressen" auf Gmail benützen:

Digital: salesservices.admeira@gmail.com

Print: publishing.admeira@gmail.com

Broadcast: broadcast.admeira@gmail.com

Weiter teilte Admeira mit, dass das Ausspielen der TV-Werbung für die SRG-Sender sowie die privaten Stationen "im Moment" gewährleistet sei. Auch die Anzeigen für "Blick" und "Blick am Abend" seien "für die nächsten Tage" sichergestellt; ebenso alle Anzeigen, "die diese Woche" in Publikationen von Ringier Axel Springer Schweiz AG erscheinen" sollen. "Die Adserver sind nicht betroffen, entsprechend können die Online-Kampagnen wie gewohnt ausgespielt werden", heisst es weiter. Und schliesslich: "Wir sind mit Hochdruck daran, die Situation zu analysieren und Massnahmen einzuleiten."

Admeira informiert auch via Twitter (@admeirach), sobald neue Informationen bekannt sind.




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