AZ Medien

Weniger Umsatz, mehr Gewinn im 2016

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Die AZ Medien AG steigerte im Geschäftsjahr 2016 trotz Rückgang des Betriebsertrags auf 235.7 Millionen Franken (-4.4 Prozent) das EBITDA um +3 Prozent auf 29.2 Millionen Franken und weist ein Unternehmensergebnis von 2.5 Millionen Franken aus.
Die AZ Medien erwirtschafteten im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 235.7 Millionen Franken (Vorjahr: 246.5 Millionen / -4.4 Prozent), ein EBITDA von 29.2 Millionen Franken (Vorjahr: 28.4 Millionen) und ein Betriebsergebnis von 7.9 Millionen Franken (Vorjahr: 6.8 Millionen). Die EBITDA Marge beträgt 12.4 Prozent. Unter dem Strich resultiert ein Konzerngewinn von 2.5 Millionen Franken. Neben konsequenter Kostendisziplin haben auch diverse Massnahmen zur Effizienzsteigerung massgeblich zur Ergebnisverbesserung beigetragen, heisst es in einem Communiqué. Der Personalstand verringerte sich um 4.8 Prozent auf 843 Vollzeitstellen.

Die Investitionen legten leicht auf 12.2 Millionen Franken zu. Neben Investitionen in das operative Geschäft ist namentlich der Launch von TV25, der Einkauf von TV Lizenzen, die Übernahme der swissmom GmbH sowie die Modernisierung der Akzidenzdruckerei Vogt Schild Druck zu erwähnen.

Die Eigenkapitalquote konnte durch die Reduktion der Fremdfinanzierung um 7.7 Millionen Franken und dem positiven Konzernergebnis auf 47 Prozent gesteigert werden. Den Aktionären wird eine Dividende von 20 Prozent auf das Nominalkapital vorgeschlagen.

"Die AZ Medien konnten in einem herausfordernden Umfeld, geprägt von rückläufigen Printwerbeeinnahmen, trotz eines Umsatzrückgangs von 10.8 Millionen Franken das operative Ergebnis steigern und einen Konzerngewinn von 2.5 Millionen Franken ausweisen. Dank strikter Kostendisziplin konnten wir die Margen in vielen Bereichen ausweiten. Das EBITDA erreicht mit 29.2 Millionen Franken eine Marge von 12.4 Prozent. Die positive Umsatzentwicklung im TV -und Digitalgeschäft sowie im Druckbereich bestätigt unseren Kurs", kommentiert Axel Wüstmann, CEO der AZ Medien.
Was zur AZ Medien gehört – und was nicht oder nur teilweise
Die AZ Medien gibt unter den Zeitungsverbund "Nordwestschweiz" heraus mit den Kopfblättern "Aargauer Zeitung", "Basellandschaftliche Zeitung", "bz Basel", "Limmattaler Zeitung", "Solothurner Zeitung", "Grenchner Tagblatt", "Oltner Tagblatt" und neu "Schweiz am Wochenende" (früher "Schweiz am Wochenende": Die Titel sind auch multimedial vernetzt. Fernsehsender (AZ TV Productions AG und die AZ Regionalfernsehen AG), verschiedene Wochenzeitungen, Fach- und Special-Interest-Zeitschriften sowie Kundendruck runden die Produkte- und Servicepalette ab.

Ferner hält die AZ Medien an der Fixpunkt AG (Portal Watson) eine Minderheitsbeteiligung von 42.5 Prozent. Das "Zofinger Tagblatt", das zwar Teil des "Nordwestschweiz"-Anzeigenverbundes ist und auch redaktionelle Inhalte übernimmt, ist hingegen ein eigenständiger Verlag. Und auch die Radios Argovia und 24 gehören nicht zur AZ Medien, sondern sind Teil der BT Holding von Alleinaktionär Peter Wanner.



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