AXA-ARAG

Versicherung gegen den Hass im Netz

AXA-ARAG mit einem Prämienvolumen von 111 Millionen CHF ist eine Tochtergesellschaft des AXA-Konzerns
© Marco Vara/AXA
AXA-ARAG mit einem Prämienvolumen von 111 Millionen CHF ist eine Tochtergesellschaft des AXA-Konzerns
Der Rechtsschutzanbieter und der Online-Dienst Silenccio gehen gemeinsam gegen Urheber rufschädigender Hetzattacken im Internet vor - notfalls auch strafrechtlich.

Hassbotschaften sind zu einem gesellschaftlichen Problem geworden. Sie können Unternehmen und deren Mitarbeiter treffen, Prominente wie auch den durchschnittlichen Internetnutzer. Das Start-up Silenccio will nach eigenen Angaben Betroffenen dabei helfen, ihre Rechte gegenüber den Urhebern solcher Kommentare zu wahren.

Der 2016 gegründete Monitoring-Dienst sucht das Internet und die Sozialen Netzwerke im Auftrag seiner Kunden nach Beleidigungen ab. Mahnt das Zürcher Unternehmen den jeweiligen Urheber erfolglos, wird die AXA-Tochter AXA-ARAG tätig. "Wir setzen uns dann umgehend mit den Betreibern der entsprechenden Plattformen in Verbindung und verlangen die Herausgabe der Kontaktdaten, damit wir die Löschung der Einträge durchsetzen und dafür notfalls auch strafrechtlich gegen die Urheber von Hasskommentaren vorgehen können", erläutert Jürg Schneider, Leiter Operations & Underwriting des Versicherers, in einer Medienmitteilung.

Für das neue Angebot ist kein Abschluss einer Police notwendig. Das Monatsabonnement fürs Monitoring von Silenccio kostet mindestens 8,90 CHF. Für 11,90 CHF aufwärts gibt es den Rechtsschutz dazu. Unternehmen und Organisationen können die Dienstleistungen auch als Paket für Personengruppen in Anspruch nehmen.




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