APG und CCS

Beide Aussenwerber freuen sich über den Basler Entscheid

Die Plakatanbieter APG und Clear Channel Schweiz arbeiten ab sofort mit (meist) höheren Reichwertenwerten für ihre Plakatstellen .
Die Plakatanbieter APG und Clear Channel Schweiz arbeiten ab sofort mit (meist) höheren Reichwertenwerten für ihre Plakatstellen .
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APG und Clear Channel Schweiz reagieren erfreut über die Lose, die sie in Basel gewonnen haben. Die APG ist froh, in Basel Marktleader zu bleiben, CCS ist stolz darauf, das APG-Monopol gebrochen zu haben. Beide sind zudem zufrieden mit den gewonnen digitalen Flächen.

"Erstmals überhaupt wird Clear Channel Schweiz Vermarktungspartner des Kantons Basel-Stadt. Mit dem Gewinn von zwei Losen der Ausschreibung zur Plakatierung auf öffentlichem Grund des Kantons Basel-Stadt – darunter das qualitativ höherwertige der beiden digitalen Lose – verstärkt Clear Channel die Präsenz in Basel und im nationalen Werbemarkt." So steht es in einem Communiqué von CCS. Weiter wird CCS-CEO Christoph Marty zitiert: "Basel ist seit langer Zeit ein Wunschzielgebiet für Clear Channel. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden jetzt ein breiteres Angebot an hochqualitativen Plakatflächen bieten zu können."

Christoph Marty, CEO von Clear Channel Schweiz.
Christoph Marty, CEO von Clear Channel Schweiz. (© zvg.)
Clear Channel hat in der Basler Ausschreibung das Los mit elf noch zu erstellenden digitalen Werbeflächen "an Top-Lagen" gewonnen. Damit baue man ab 2018 die Präsenz in der digitalen Aussenwerbung auf öffentlichem Grund aus. "Die 11 Screens in Basel können mit dem digitalen Angebot in Zürich und Luzern kombiniert werden", hält CCS fest. Mit den 37 beleuchteten F200-Flächen des Basler Parkleitsystems ergänze CCS zudem ihr jetzt Angebot an beleuchteten F200-Plakatflächen in den vier grossen Deutschschweizer Städten Zürich, Basel, Bern und Luzern. "Mit den neu hinzugewonnen Plakatflächen in Basel schliesst Clear Channel eine wichtige Lücke in ihrem nationalen Angebot." Ob CCS den Basler Entscheid akzeptiert, lässt das Communiqué aber offen. Vielsagend wird festgehalten: "Es läuft eine Rekursfrist von 10 Tagen."

"Wir werden nicht rekurrieren"

Auch die APG reagiert "hoch erfreut", wie Beat Holenstein, Mitgtlied der Unternehmensleitung, gegenüber HORIZONT Swiss betont. "Wir bleiben in Basel klarer Marktleader und können insbesondere mit dem Zuschlag für 22 digitale Panel an Buswartehallen unser digitales Angebot markant ausbauen." Diese 22 City ePanel "an Top-Lagen" bezeichnet er denn auch als "das Herzstück" der Ausschreibung, auf das die APG in erster Linie fokussiert habe. Nicht zu vergessen sei auch die Option auf neun Leuchtdrehsäulen "an Premium-Standorten". "Insgesamt können wir unseren Kunden so künftig ein stark erweitertes Angebot an digitaler Aussenwerbung offerieren."
Beat Holenstein, Mitglied der Unternehmensleitung bei der APG.
Beat Holenstein, Mitglied der Unternehmensleitung bei der APG. (© zvg.)
Dem jahrzehntelangen APG-Monopol bei Plakaten auf öffentlichem Grund trauert Holenstein nicht nach. "Es war ja erklärtes Ziel des Kantons Basel-Stadt, wenn immer möglich mehr als einem Anbieter den Zuschlag zu geben. Mit der neuen Situation – 37 bestehende und elf zu erstellenden digitale Leuchtflächen, die an CCS gehen – können wir gut leben", sagt Holenstein. Die APG habe ja auch alle analogen Plakate erhalten. Und er ergänzt: "Wir sehen überhaupt keinen Grund, gegen diesen Entscheid zu rekurrieren." Im Gegenteil, man hoffe , dass auch alle anderen Mitbewerber den Entscheid akzeptieren würden.





Heute Abend nach Börsenschluss wird die APG noch ein offizielles Communiqué versenden.


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