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Weniger Umsatz und weniger Gewinn im 2017

Die Anträge des APG-Verwaltungsrates kamen schlank und rank durch die GV.
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Die Anträge des APG-Verwaltungsrates kamen schlank und rank durch die GV.
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Der Aussenwerber APG hat heute Morgen seine Zahlen für 2017 veröffentlicht. Demnach haben der Gruppenumsatz um 4.7 Prozent und der Gewinn um 3,5 Prozent abgenommen – in erster Linie wegen Inventarverlusten in der Schweiz.
In der Schweiz gingen die Verkaufserlöse sogar um 5,1 Prozent auf 288 Millionen Franken zurück, während im einzigen Auslandgeschäft der APG, in Serbien, die Umsätze um 5.9 Prozent auf 12,6 Millionen Franken stiegen. Die Gründe für den gesunkenen Verkaufserlös in der Schweiz ortet die APG im Aktionärsbrief im Vorjahr, also 2016, bei den "nicht erneuerter Konzessionsverträgen" in der Schweiz, allen voran die Verträge mit den Verkehrsbetrieben Zürich(VBZ) sowie den Städten Luzern und Genf. "Bereinigt um diese Inventar-Reduktion wären 2017 die Verkaufserlöse inder Schweiz um 1.4 Prozent gewachsen", schreibt die APG.

Deshalb wird das Geschäftsjahr 2017 im Aktionärsbrief "wiederum als erfolgreich" bezeichnet, weil auf dem weitergeführten Portfolio eine positive Umsatzentwicklung erreicht werden konnte. Zudem konnte die APG 2017 wichtige Ausschreibungen – u.a. in Basel und Zürich – (teilweise) gewinnen und die digitalen Werbeträger weiter ausbauen. Daraus folgen konsequenterweise auch erhöhte Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen. Die Margen konnten trotz abnehmenden Verkaufserlösen weiterhin auf hohem Niveau gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden eine EBITDA-Marge von 24.5 Prozent (Vorjahr bereinigt: 24.8%) und eine EBIT-Marge von 20.1 Prozent (Vorjahr bereinigt: 20.9%) erreicht.

Die Umsatzanteile zwischen national und regional Werbetreibenden sind nach wie vor ausgeglichen, teilt die APG weiter mit. Die meisten Branchen hätten sich erfreulich entwickelt. Ausnahmen bildeten signifikante Rückgänge im Bereich der – ohnehin zyklischen – politischen Werbung sowie in den Branchen Gastronomie und Bekleidung aufgrund von strukturellen Marktveränderungen.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung deshalb für das Geschäftsjahr 2017 eine ordentliche Dividende von 12 Franken sowie einer Sonderdividende von 12 Frankenvor. Dies entspricht einer Auszahlung von insgesamt 24 Franken (brutto) pro Aktie.

Die APG in Zahlen (in Mio Fr.)

20162017+/- in %
Verkaufserlös315.4300.7-4.7
- nur Schweiz303.4288.1-5.1
- nur Serbien11.912.6+5.9
EBITDA101.374.8-26.2
Nettoergebnis52.5*50.7-3.5
Investitionen in Sachanlagen14.011-21.9
*bereinigt um Sondereffekte
Quelle: APG






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