ADC Schweiz

Will Qualität vor Quantität – und die Werbeszene zähmen

ADC
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Im Vorfeld der ADC Awards vom 28.3. und 29.3. warnt der ADC Schweiz die Medien vor den eigenen Pappenheimern: Es gebe Agenturen, die mit der Zahl ihrer Preise aufzutrumpfen versuchen. Doch dies sollten die Medien nicht beachten, sondern sich ausschliesslich an offizielle ADC-Ranking halten, das die Qualität in den Vordergrund stelle.
Wer von der ADC-Jury mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wird, macht bessere Werbung als jemand, der mehrere Silber- oder Bronze-medaillen erhält. Das ist kurz zusammengefasst die Aussage des ADC-Communiqués, das am Wochenende verschickt wurde. Der ADC warnt darin die Medien vor der eigenen Szene, die bisweilen offenbar Quantität vor Qualität stellt: "Wir möchten Sie höflich darum bitten, bei Berichterstattungen rund um die ADC Awards ausschliesslich das von uns veröffentlichte Ranking zu zitieren oder zu verwenden und von Agenturen oder anderen Dienstleistern eigens verfasste Pressemitteilungen, in denen das Medaillen-Ranking nicht wie vom ADC Switzerland offiziell vorgegeben interpretiert wird, zurückzuweisen und nicht zu publizieren."

Der Hintergrund des etwas seltsamen Communiqués: Der ADC versteht sich als Instanz, die "die kreative Kommunikation verbessert, indem er sie juriert." Dabei setze "der Club der führenden Schweizer Kreativen" eben "auf Qualität vor Quantität", was sich auch im offiziellen Ranking wiederspiegeln werde. "Das bedeutet beispielsweise, dass ein Gewinner mit einer Goldmedaille vor einem Gewinner mehrerer Silbermedaillen stehen wird." knö


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