20 Minuten

Ein berührender Film über Suizid-Betroffene

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Das Story-Team von 20 Minuten  hat einen dreiteiligen Film zum Thema Suizid realisiert und dafür fünf Personen portraitiert, die in ihrem engen Umfeld einen Suizid erlebt haben. Die Geschichte wird zudem auch als Podcast aufbereitet. Die Serie wird jeweils am Sonntag auf 20minuten.ch und am Folgetag in Textform in der Zeitung publiziert. Damit wird erstmals in der Geschichte von 20 Minuten eine Story über so viele Kanäle ausgespielt. Start war am Sonntag, 7. Juni 2020.
Trauer, Wut, Selbstvorwürfe: Wie gehen Menschen damit um, wenn sich eine geliebte Person das Leben nimmt? Was passiert, wenn sich die Mutter, der Sohn, der Bruder oder der Partner suizidiert? Désirée Pomper (Ressortleiterin Story und Mitglied der Chefredaktion) und Tarek El Sayed (stv. Leiter Video Formate) von 20 Minuten sind in einem dreiteiligen Film diesen Fragen nachgegangen und haben fünf Suizid-Betroffene portraitiert.
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Im Bewusstsein dessen, dass es sich um ein sensibles Thema handelt, hat die Redaktion bei der Berichterstattung Jörg Weisshaupt, Geschäftsführer Verein Trauernetz, zu Rate gezogen. «Wenn Print- und Funkmedien Suizidbetroffene portraitieren, geben sie der tabuisierten Thematik ein Gesicht.  Auf diese Weise wird die breite Bevölkerung für zwei Themen sensibilisiert: Einerseits für die traurige Tatsache, dass sich in der Schweiz jährlich 1000 Menschen das Leben nehmen. Andererseits für all die Menschen, für die nach einem Verlust durch Suizid ein langwieriger, komplizierter Trauerprozess beginnt», sagt Weisshaupt. 20 Minuten bietet bereits seit rund drei Jahren bei entsprechenden Themen ein Kästchen mit den Hilfsangeboten rund um die Suizidthematik an.


Die Reportage wurde durch Mitarbeitende des vor einem Jahr gegründeten Ressorts Story initiiert, das grössere Text-, aber auch Filmreportagen gemeinsam mit dem Ressort Video umsetzt. Für Aufsehen hat es bereits mit den Enthüllungen um Rapperin Loredana gesorgt. Beeindruckt hat auch die Reportage einer Journalistin aus dem Story-Team, der es letztes Jahr gelang, eine Schweizer IS-Braut in einem syrischen Flüchtlingscamp ausfindig zu machen und zu interviewen. «Wir sind überzeugt, dass 20 Minuten als wichtigster Meinungsmacher der Schweiz die Verantwortung trägt, gesellschaftspolitisch relevante Themen mit der nötigen Sorgfalt und Zeit aufzubereiten», sagt Gaudenz Looser, Chefredaktor 20 Minuten.

Die insgesamt rund 45-minütige Serie über Suizid-Betroffene wird  jeweils am Sonntag auf 20minuten.ch und am Folgetag in der Printausgabe veröffentlicht. Start macht der Teil «Warum hat uns Marvin allein gelassen?» am Sonntag, 7. Juni 2020. Es folgen:  «Mama nahm sich das Leben, während ich schlief» und «Mein Sohn wollte sich von seinem Leiden befreien». Am 22. Juni 2020 folgen mit «Suizid-Betroffene brauchen rasch Hilfe»  ein schriftliches Experteninterview zur thematischen Einbettung der Filmreportage sowie die Audio-Version der Geschichte als Podcast. Die Story ist eine Premiere für 20 Minuten: Noch nie wurde eine Geschichte spezifisch für so viele verschiedenen Kanäle aufbereitet. 


Über 20 Minuten
Ende 1999 für eine junge und urbane Zielgruppe der Region Zürich lanciert, hat sich die Pendlerzeitung 20 Minuten zum reichweitenstärksten Schweizer Medientitel mit Präsenz in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin entwickelt. In acht gedruckten Lokalausgaben fünfmal die Woche und digital rund um die Uhr informiert und unterhält 20 Minuten in drei Sprachen mit Geschichten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung. Auf den digitalen Kanälen bietet 20 Minuten auch Bewegtbild, Audio-Formate, Radio und weitere zukunftsweisende Technologien. 20 Minuten ist ein Teil  der TX Group und umfasst 20 Minuten, 20 minutes und 20 minuti, 20 Minuten Friday, 20 Minuten Radio, lematin.ch, Encore und die Beteiligungen im Ausland (L’essentiel in Luxemburg, Heute in Österreich und BT in Dänemark). www.20minuten.ch
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