"Giacobbo / Müller"

Eine (fast) normale Sendung zum Abschluss

Für die frisch gewählte Bundespräsidentin Doris Leotard, Chefin der SRG und damit auch Noch-Chefin der beiden Komiker, gab es Einiges zu lachen.
© Screenshot srf.
Für die frisch gewählte Bundespräsidentin Doris Leotard, Chefin der SRG und damit auch Noch-Chefin der beiden Komiker, gab es Einiges zu lachen.
Mike Müller und Viktor Giacobbo liessen keine Wehmut aufkommen in ihrer letzten Satiresendung. Im Gegenteil: Sie zogen das Konzept der Satiresendung auch in der Dernière  konsequent durch, samt Wochenausblick am Schluss.
Die letzte Ausgabe von "Giacobbo / Müller" war wie immer: Ein paar Aktualitäten, die kommentiert wurden, es gab eine Slam-poetry-Einlage des Duos "Das Helvetische Dreieck", Daniel Ziegler war immer noch griesgrämig, auch Sprüche über Mike Müllers Gewicht beziehungsweise Bauch, eine Erfindung von Stefan Heuss und ein paar Einspieler fehlten nicht. Aber keine Best-offs gab es keine zu sehen! Null Wehmut. Das Ende wurde kaum thematisiert. Einzig einmal tat Müler so, als ob er nicht gewusst hätte, dass er gerade die letzte Sendung mitmodertiert.

Und speziell war natürlich der Besuch von Medienminsterin Doris Leuthard als Gast am Ende der Sendung. Aber auch dort: Es gelang ihr nur quasi nur nebenbei, den beiden Komikern zu danken "für alles, was ihr für die politische Satire in der Schweiz getan habt". Dann kam schon die nächste Frage von Giacobbo. Am Schluss gab es wie immer einen Wochenausblick und ein "Sali zämme bis zum nöchschte..." - und hier musste Giacobbo sich korrigieren, denn ein nächstes Mal gibt es eben nicht mehr.


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