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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

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Hinweisschild Zürich
© Boscorelli
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Guten Morgen. Der Football-Quarterback Colin Kaepernick, der vor gut zwei Jahren die Nationalhymnen-Proteste im US-Sport ausgelöst hatte, ist Teil der neuesten "Just Do It"-Werbekampagne des US-Sportartikelherstellers Nike. Ein Wagnis für Nike - zumindest in den USA. Dort gibt es nun Proteste gegen die Kampagne mit Kaepernick: Twitter-Nutzer zünden ihre Nike-Schuhe an. Ausserhalb der USA dürfte Nike aber punkten. Hier weitere News von HORIZONT Swiss: Die zweite Hälfte der Award Saison 2018 beginnt mit der Entscheidung der Clio Awards. Die Juroren haben dieses Jahr insgesamt 704 Medaillen verteilt. Davon gehen 4 an Schweizer Agenturen. Immerhin: Der Ableger von Jung von Matt in Hamburg holte sich 16 Medallien.


Admeira macht die TV-Werbung interaktiv. Dazu lanciert der Werbevermarkter den OK-Button, der derzeit via Swisscom-TV auf allen SRG-Sendern funktioniert. Das Fernsehpublikum sitzt jetzt nur noch einen Tastendruck von der Autoprobefahrt oder dem Parfum-Sample entfernt.

Für die diesjährige Sendung "Hallo SRF" (Ende Oktober) gehen SRF-Moderatorinnen und -Moderatoren auf Hausbesuche und nehmen Fragen und Inputs aus dem Kreis der Zuhörenden, Zuschauenden und Online-User entgegen.


Das Schweizer Hilfswerk, das sich unter anderem für faire Arbeitsbedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern einsetzt, hat die Zürcher Agentur Spinas Civil Voices mit einer Sensibilisierungskampagne beauftragt.

Die 30-Jährige wird die Stelle des Head of Communications beim Dachverband des Schweizer Eishockeys SIHF in Glattbrugg am 1. Dezember antreten.

Mit seinem Aufsatz "Boykott ist keine Lösung" hat Klaus-Peter Schulz, Chef des deutschen Mediaagentur-Verbands OMG, eine Debatte über das Beziehungsgeflecht zwischen Werbekunden und Medien ausgelöst. HORIZONT sprach mit ihm über kontroverse Themen wie Facebook versus Verlage und TV versus Youtube.

Im vergangenen Jahr hat diese Facebook-Werbewirkungsstudie hohe Wellen geschlagen; TV-Vermarkter wähnten sie "an der Grenze zur Scharlatanerie". Nun wagt das Netzwerk einen neuen Anlauf – und hat dabei etliche methodische Kritikpunkte berücksichtigt.

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