HORIZONT Swiss vor 9

Zehn Dinge für heute Morgen

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Guten Morgen! Sie gewann im Herbst 2018 den "Master of Swiss Apps" und im Frühling 2019 den "Best of Swiss Web Award". Dennoch war Ende vergangenen November Schluss. Heute feiert sie ein Comeback: Migros und Pro Senectute lassen die stillgelegte Amigos-App aufleben und starten eine schweizweite Nachbarschaftshilfe. Die Corona-Krise schreibt Geschichten, die zuvor keine und keiner für möglich hielt. Es folgen zum Start in den Tag die HORIZONT Swiss News. Am 27.11.19 teilte die Migros die Schliessung von Amigos mit. Obschon 2018 als Best of Swiss Apps ausgezeichnet. Jetzt feiert die Social-Shopping-Plattform ein Revival. Als App für kostenlose Heimlieferungen für Risikogruppen. Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Massnahmen. Zu einer solchen haben sich jetzt die Migros und Pro Senectute zusammengeschlossen. Start ist bereits heute Dienstag 24. März. Bringer können sich auf amigos.ch registrieren. Am Samstag die Schliessung des Warenhauses, am Montag die Premiere vom neuen "Jelmoli Magazin" und am vergangenen Freitag die Ankündigung: "Wir sind wieder für Sie da." Gemeint ist die Wiedereröffnung des FOOD MARKET, jeweils von Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr. Wir haben bei Jelmoli nachgefragt. Auf Initiative der Swiss Design Association, des formforum und der Swiss Game Developers Association SGDA haben 13 Verbände aus der Kreativindustrie einen gemeinsamen Appell an die Corona Taskforce des Bundesrates gerichtet. Auch der ADC Switzerland hat unterschrieben. Viele Unternehmen frieren ihre Werbung aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation ein. Andere Werbungtreibende wie zum Beispiel Adidas, Nike, Coca-Cola oder McDonald's haben dagegen auf die Corona-Pandemie schnell reagiert und rufen zur Solidarität und zu Social Distancing auf. Eine Umfrage von Havas Media legt nun nahe, dass Unternehmen, die die Corona-Krise aufgreifen, davon durchaus profitieren könnten. Die durch den Bundesrat verordnete Schliessung trifft viele kleine Läden in ihrer Existenz. Der Schweizer Online-Marktplatz Ricardo bietet allen vom Lockdown betroffenen Verkaufsgeschäften, die ihren einzigen Absatzkanal für unbestimmte Zeit verlieren, direkte Starthilfe zum Online-Handel. Die Ricardo AG greift den Betrieben dabei unter die Arme, indem sie aktive Unterstützung beim Aufsetzen eines Online-Angebots und ein Gebühren-Guthaben von je 1000.- Franken bietet. "Was-mach-ich-jetzt.ch" COVID-19 bewegt die Kreativ-Branche. In Zeiten zwischen Home Office, Kurzarbeit und dem drohenden Stillstand werden ADC Members tätig. Zum Beispiel Remy Fabrikant. Er hat die Website www.was-mach-ich-jetzt.ch ins Leben gerufen, auf der Unternehmer und Freelancer Informationen rund um Themen wie Kurzarbeit finden. Der Presserat rügt Tamedia wegen verschleierter Werbung. «Tages-Anzeiger» und «SonntagsZeitung» hatten bezahlte Werbebeiträge von Swisscom, Mazda, Proviande und Genève Invest publiziert, welche die Leserschaft für redaktionelle Artikel halten konnte. Gegen die Beiträge gingen drei Beschwerden ein, die der Presserat nun gutheisst. Denn der Journalistenkodex schreibt vor, den redaktionellen Teil strikt von der Werbung zu trennen. Der Tages-Anzeiger hat seinen Auftritt rundum erneuert. Neben dem modernisierten Design erwarten die Besucherinnen und Besucher auch funktionale Verbesserungen: Die Ladezeiten sind schneller, die Suche ist leistungsfähiger. Die Seite passt sich zudem automatisch der Grösse des Bildschirms an. Die Omnicom Media Group Schweiz AG verpflichtet Dieter Fassbender als neuen Head of Digital Consulting. Der Manager kommt von Reprise Digital. Er berichtet an Cedrick Wolf, Managing Director Digital Technology & Transformation. Anfangs war es nur ein kleines Social-Media-Projekt, mit dem Porsche neue Zielgruppen in den sozialen Medien adressieren wollte. Inzwischen mausert sich Type 7 zu einer echten Submarke des Autobauers. Ende 2018 stellte sich das Marketingteam die Frage, wie es gelingen könnte, junge, stilbewusste und kunstinteressierte Menschen für die Marke zu begeistern und damit ein Publikum anzusprechen, das sich selbst vielleicht gar keinen Porsche leisten kann oder will.










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