HORIZONT Swiss vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! Gestern hätte das Knabenschiessen stattfinden sollen. Ein Mädchen wäre zur Schützenkönigin ausgerufen worden oder ein Knabe zum Schützenkönig. Die Schausteller und Standverkäufer hätten bei strahlendem Sommerwetter das Geschäft ihres Lebens gemacht. Stattdessen steht die Hälfte aller LiveCom-Firmen vor dem Aus. Es folgen die vor 9 News mit Folge 2 aus der Reihe Social Media aus der Praxis. Erst die Inhalte erwecken eine Social Media-Strategie zum Leben. Dabei müssen Inhalte heute eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen. Mit Authentizität, Relevanz oder Aktualität nenne ich nur einige davon. In einem internationalen Kontext kommen zusätzlich lokale Unterschiede dazu. All diesen Anforderungen müssen Planung, Produktion und Distribution von Inhalten gerecht werden. Dieser Beitrag ist Teil der Serie Social Media in der Praxis. Lektion 2 von 4, Content – Ohne Inhalt keine Wirkung. 20'000 abgesagte Events, massive Umsatzeinbrüche, eine Vielzahl existenziell bedrohter Unternehmen und auch für 2021 nur wenig Besserung in Sicht: die Schweizer LiveCom-Branche wird von der Coronakrise weiterhin heftig in Mitleidenschaft gezogen. Der Branchenverband EXPO EVENT appelliert deshalb ein weiteres Mal an die Politik. Die dritte Ausgabe des Medienqualitätsrating MQR-20 bringt bemerkenswerte Erkenntnisse: Die Qualität der Berichterstattung insgesamt ist gestiegen. Die Vielfalt hingegen ist gesunken, ebenso die regionale Politikberichterstattung. Das Medienqualitätsrating 2020 ist ein Echo der Zeit. Im Ringen um die Zukunft der populären Video-App Tiktok in den USA zeichnet sich ein Deal in letzter Minute mit Beteiligung des Software-Konzerns Oracle ab. Allerdings geht es dabei nun nicht mehr um einen Verkauf des US-Geschäfts durch den chinesischen Eigentümer Bytedance, sondern lediglich um eine Rolle für Oracle als Technologie-Partner. Es war zunächst unklar, ob diese Lösung US-Präsident Donald Trump zufriedenstellt. Er setzte Bytedance unter Verweis auf die Datensicherheit ursprünglich eine Frist bis Mitte September, sich vom US-Geschäft zu trennen.


  Pepsico bricht mit alten Gewohnheiten und startet die erste Werbeaktion, in der sowohl die Snacks als auch die Getränke des Konzerns beworben werden. Zielgruppe der Aktion sind Impulskäufer, die im LEH zunehmend seltener werden. Mit der Rabattaktion „Mehr kaufen, mehr sparen, mehr Spaß!“ will der Food- und Getränkekonzern diese Entwicklung zumindest verlangsamen und den eigenen Umsatz retten. Die Strategie könnte in der Markenindustrie Nachahmer finden. Beim Thema Designermode gehen die Meinungen und Geschmäcker bekanntlich weit auseinander. Die einen schwören auf Gucci, Prada und Dior, die anderen hängen sich nur Armani, Hugo oder Wellensteyn in den Kleiderschrank. Dass mal Klamotten im billigsten Discounter-Look kultig werden könnten, das wäre vor nicht allzu langer Zeit noch undenkbar gewesen. Doch mit ihren Fashion-Kollektionen wollen Aldi und Lidl jetzt genau das erreichen. Dabei hoffen sie auf den Retro-Trend und die Lust der Hipster an der Provokation. Im Frühjahr hat die Initiative Beyond Gender Agenda den German Diversity Monitor ins Leben gerufen. Dieser bildet den Grad der Diversität in den Geschäftsführungs- und Vorstandsebenen deutscher Unternehmen ab und soll künftig jährlich erscheinen. Das Kernergebnis des ersten Reports: Diversität wird in den untersuchten Unternehmen zu wenig gelebt, worunter auch die Wirtschaft hierzulande leidet.









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