HORIZONT Swiss vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen. Ben & Jerry's schließt sich der Initiative #StopHateForProfit an. Vom 1. Juli an wird der Eiscremehersteller Medienberichten zufolge in den USA keine bezahlten Anzeigen mehr auf Facebook und Instagram schalten. Damit unterstützt die Firma, wie etwa auch The North Face, den Protest gegen Facebooks angeblich zu laxe Handhabung mit strittigen Beiträgen. Hier nun die Branchennews von HORIZONT Swiss: Mediapulse, die führende Schweizer Branchenforschungsorganisation für die Erhebung der audio- und audiovisuellen Mediennutzung, hat ein Konzept für die Nutzungsforschung der Onlinemedien und -kampagnen vorgelegt. CH Media, die NZZ-Mediengruppe, Watson, Ringier, SRG SSR und TX Group haben dafür ihr Go gegeben und die Anschubfinanzierung für die erste Phase zugesichert. Yellow positioniert das Consulting- und Engineering-Unternehmen Otto Systems weltweit. Dabei setzt die Basler Werbeagentur auf die Hands-on-Mentalität und die typischen Eigenschaften der Verkaufsmannschaft der Firma aus Uznach (Kanton St. Gallen). Nestlé nennt Marken um, die rassistische Stereotypen bedienen können. Betroffen sind unter anderem die beiden Süssigkeitenmarken Red Skins und Chicos Lollies in Australien. Das gab das Unternehmen gestern bekannt. Damit folgt der Lebensmittel-Riese Unternehmen wie Mars und Pepsico, die ebenfalls Produkte umbennen. Die Konzerne reagieren damit auf die Black lives matter-Bewegung. Am Dienstag, 30. Juni, um 18 Uhr findet die diesjährige Effie Award-Show statt, und zwar erstmals online. Wer holt sich den Grand Effie – die Auszeichnung für den besten Case, der in diesem Jahr eingereicht wurde? "Relationships in Times of Social Distancing" (RTSD) – so der Titel der Umfrage, die MRM in regelmäßigen Abständen unter den eigenen Mitarbeitern durchführt. Die Erkenntnisse bereitet die Full-Service-Agentur in humorvollen Grafiken auf. Das dritte Update zeigt: Sonnenbrillen sind out, Vögel in, und Podcasts machen Musik verstärkt Konkurrenz. Facebook muss seinen Nutzern künftig eine Wahlmöglichkeit bei der Sammlung und Verknüpfung von Daten aus anderen Internetdiensten anbieten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf aufgehoben, mit der der Vollzug einer entsprechenden Verfügung des Bundeskartellamtes aufgeschoben worden war. Die Behörde hatte dem Betreiber des sozialen Netzwerks untersagt, von seinen Nutzern die pauschale Zustimmung zum Sammeln und Verknüpfen von Daten zu verlangen, ohne die Alternative einer weniger umfangreichen Datennutzung anzubieten. Als Lothar Prison Ende Februar bei Publicis Media von Bord ging, sorgte das bei Branchenkennern durchaus für Stirnrunzeln. Immerhin war der Manager 14 Jahre für die Werbeholding tätig und hatte aufgrund seiner Digital-Expertise einen guten Stand. Inzwischen ist klar, warum sich die Wege von Prison und Publicis trennten.


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