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Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Hinweisschild Zürich
© Boscorelli
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Guten Morgen. Samsung wagt einen zweiten Launch-Versuch mit seinem Falt-Smartphone. Das Galaxy Fold soll Medienberichten zufolge jetzt im September in ausgewählten Ländern eingeführt werden. Der für den vergangenen Mai geplante Start in der Schweiz war wegen Mängeln bei Testgeräten abgeblasen worden. Hier nun die Branchennews von HORIZONT Swiss: TBWA ist, was die Man- oder Women-Power betrifft, bei weitem keine Publicis oder eine Jung von Matt. TBWA ist viel kleiner, und trotzdem ist es der Agentur gelungen, mit Neukundengewinnen (Coop) und Awards (McDonald’s) sehr auf sich aufmerksam zu machen. Blogger Yves Seiler spricht darüber mit CEO Matthias Kiess. Mit einer Kampagne für mehr Zivilcourage will die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) menschliche Hemmschwellen, mit der Polizei in Kontakt zu treten und zu helfen, abbauen. Videos mit Polizeiexperten sind das Mittel der Wahl. Im Zuge der Digitalisierung wird alles digital, das Thema der Digitalagenturen wird dadurch zum Allgemeingut. Die großen Networks kaufen oder gründen eigene Digitaldienstleister, neue Anbieter drängen in den Markt. Was die Digitalagentur Notch Interactive dem entgegensetzt, erklärt CEO Peter van der Touw im Interview mit HORIZONT Swiss. Wie Werbewoche.ch berichtet, sei die in diesem Monat erschienene Ausgabe zugleich die letzte gewesen. Das 2006 gestartete Magazin mit einer Auflage von zuletzt 10.000 Exemplaren habe die Ausfälle durch sinkende Werbeeinnahmen nicht mehr kompensieren können. Seit Oktober vergangenen Jahres ist die Traditionsschokolade aus dem Hause Camille Bloch kommunikativ unter dem Adjektiv "Unverbesserlich" unterwegs. So auch bei den Openair-Veranstaltungen Frauenfeld und Gurtenfestival. Der Niedergang von TV – es steht schlimm um das einstige Lieblingsmedium der Deutschen. Konkret geht es um lineares Fernsehen, dem vermeintlich das Publikum wegstirbt. Schließlich sitzen vor der konventionellen Flimmerkiste in Überzahl nur noch die Silver Viewer. Junge Zielgruppen? Fehlanzeige! Die gestalten sich ihr Programm selbst und schauen nur noch Netflix oder Amazon Prime. Bereits 47 Prozent aller Smartphone-User nutzen Podcasts – und fast ein Drittel der Hörer tut dies mindestens einmal pro Woche. Zugleich lehnen mittlerweile 55 Prozent für sich Smartspeaker ab. Dies sind Ergebnisse einer Studie von G+J EMS. Sie zeigt auch: Die Unter-30-Jährigen wenden sich in Scharen von Facebook ab. Und vertrauen Journalisten nicht mehr unbedingt stärker als News in Social Media.


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