HORIZONT Swiss vor 9

Acht  Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen, Ikea Schweiz wird keine Hilfe des Staates in Anspruch nehmen. Der Möbelriese ist sich sicher, ohne Zuschüsse durch die Krise zu kommen. Starke Marken schaffen das, ist die Maxime der Konzernzentrale, die diese Marschrichtung für mehrere europäische Märkte ausgegeben hat. In der Schweiz sind die Möbelhäuser  seit dem 11. Mai wieder offen und die Geschäfte laufen, so ist zu hören, wohl besser als gedacht.  Billy, Hennes und Asarum faszinieren eben immer, trotz oder gerade wegen Corona. Und auch sonst bewegt sich einiges im Handel wie ein Blick in die News zum Beginn des Tages zeigt. Aldi Suisse geht in die Offensive. Der Detailhändler lanciert ein neues Ladenkonzept. Los geht es in dieser Woche in der Deutschschweiz mit zunächst 30 Filialen. Nehmen die Konsumentinnen und Konsumenten das neue Konzept an, ist der schweizweite Rollout in den aktuell 214 Läden geplant. Für den Umbau der ersten Filialen investiert der Discounter über 20 Millionen Schweizer Franken. Zudem soll das Ladennetz auf 300 Stores anwachsen. Aldi peilt dabei Lagen mitten in den Städten und Quartieren an.  Coop investiert in den E-Commerce. Der Detailhändler hat gestern die neue Omnichannel-Plattform Coop.ch lanciert. Die neue Webseite verschmilzt die bestehenden Online-Auftritte von Coop@home, Coop.ch und Mondovino. Mit dem Start der neuen Plattform wird auch die neue Coop-App gelauncht. Ziel ist es, den Kundinnen und Kunden ein einfaches und stringentes Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Future Candy kommt in die Schweiz Die Hamburger Innovationsagentur eröffnet am 1. Juli ein Büro in der Schweiz. Mike J. Herter, langjährig erfahrener Innovationsverantwortlicher in der Schweizer Medienindustrie, wird als Managing Director den Ausbau des Geschäfts verantworten. Die Agentur hat in der Eidgenossenschaft bisher unter anderem für Swiss Re und die Basler Kantonalbank gearbeitet.  Die beiden Partner Migrolino und Shell (Switzerland) AG intensivieren ihre Zusammenarbeit aus. Unter der neuen Marke Mio wird das Konzept der Shell Select-Shops jetzt auch auf Kleinstflächen erweitert. Gleichzeitig werden die bestehenden Stores umbenannt. Derzeit frischen die beiden Unternehmen die Läden an den über 60 Shell-Tankstellen auf, optisch und bei den Produkten. Der US-Getränke- und Lebensmittelmulti Pepsi gibt seiner Marke "Aunt Jemima" nach Rassismus-Vorwürfen einen neuen Anstrich. Die Produktpalette von "Aunt Jemima" umfasst vor allem Backmischungen für Frühstückspfannkuchen und Sirup. Werbebudgets zu kürzen war und ist für viele Unternehmen ein vermeintlich sinnvolles Mittel, um ihre durch die Corona-Krise bedingten Umsatzeinbrüche aufzufangen. Doch wie eine aktuelle Untersuchung von Mediaplus zu insgesamt knapp 300 Marken in Deutschland zeigt, können solche Sparmaßnahmen mitunter schwerwiegende Folgen für die Relevanz einer Marke haben. Der Juni steht normalerweise ganz im Zeichen der Cannes Lions. Nachdem der weltweit größte Kreativwettbewerb abgesagt und das begleitende Festival in ein abgespecktes virtuelles Format umgewandelt wurde, beansprucht nun die New Yorker One Show den Titel "Größte Werbeshow des Jahres" für sich. Diese Woche werden die Gewinner in zwei Etappen bekannt gegeben. Die Klimaschutzbewegung war bislang vor allem mit dem Namen Greta Thunberg verknüpft. Doch die Coronakrise hat vieles verändert. Alison Segar beobachtet, dass zunehmend auch ältere Menschen nachhaltige Denk- und Verhaltensweisen adaptieren. Wie die Gerhardts und Gundulas mit ihrer Verhaltensänderung Milliarden verschieben und was das für Marken bedeutet, erläutert die McCann-Strategiechefin in ihrem Gastbeitrag für HORIZONT Online.
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