HORIZONT Swiss vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! Es kann noch lange dauern. Matthias Egger ist Chef der Corona Task-Force des Bundes. Wie er im Interview mit der NZZ am Sonntag sagt, ist es möglich, dass wir noch zwei Jahre oder länger so weiterleben müssen. Also ohne Veranstaltungen mit grossem Besucheraufkommen beispielsweise. Wir wünschen dennoch alles Gute zum Wochenstart und viel Spannung beim Lesen der Nachrichten.


 
Auch Grillieren ist dieses Jahr anders als sonst. In der neuen Grill-Kampagne thematisiert die Migros die aktuelle Lage beim Grillieren und zeigt auf, wie man das Beste aus diesem Sommer machen kann. Das ist der zweite Teil des Gesprächs mit dem Facebook Group-Director Schweiz und DACH. Während wir uns im ersten Teil mit den Branding-Aspekten von Kampagnen und Kreationen unterhielten, folgen jetzt im zweiten Teil spannende Insights zur Performance von Kampagnen. Auf die Schlussfrage, nach einem speziellen Anliegen für die Schweiz, antwortet Choi: "Seid offen, testet und lernt." Wie die SonntagsZeitung berichtet, soll es in der NZZ-Mediengruppe im Rahmen eines Sparprogramms zu Entlassungen kommen. Dies ginge aus einem Brief von CEO Felix Graf an die Personalkommission hervor. Am 2. Mai feierte persoenlich.com den 20. Geburtstag! Grossen Anteil am langen Bestehen hat Matthias Ackeret. Im Interview antwortet er auf die Frage nach dem Ackeret-Prinzip: «Ich habe stets ein positives Grundgefühl, dass es gut kommt. Oder frei nach Udo Lindenberg: Hinter dem Horizont geht es weiter.» Ein ermutigendes Zitat in einer schwierigen Zeit.  Der 1. Mai verdeutlicht, wie sich die Zeiten ändern. Als er sich 1886 als "Tag der Arbeit" etablierte, wurde dafür gekämpft, den Arbeitstag auf acht Stunden herunter zu kürzen – 2020 kämpft man dafür, ihn wieder auf acht Stunden hochzufahren. Und mit Corona beginnt  eine neue Zeitrechnung. Historisch ist der 1. Mai zudem der "Moving Day", der Tag des Wechsels, beim Wohnen wie im Beruf. Das für September geplante Schweizer Reporter-Forum findet wegen Covid-19 nicht statt. Stattdessen starten diese Woche die Corona Sessions. Dabei handelt es sich um eine mehrteilige digitale Gesprächsreihe des Reporter-Forums, die aktuelle Fragestellungen zum Thema Journalismus in der Corona-Krise behandelt. Geschäftsführer Andreas Häuptli schreibt im neusten Newsletter: "Die Zeitung ist systemrelevant - gedruckt noch mehr als digital." Dazu hat er sich eigens von der Print-Boutique im Zürcher Chreis Cheib Aussersihl ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Print Matters" fertigen lassen. Häuptli ist ein gewissenhafter Kämpfer in einer Branche mit ungewisser Zukunft. Die Corona-Krise hinterlässt auch bei den TV-Konzernen ihre Spuren. So hat die  RTL Group im ersten Quartal wegen schwacher Werbeeinnahmen infolge der Pandemie weniger umgesetzt. Nach eigenen Angaben setzte die Bertelsmann-Tochter in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 1,46 Milliarden Euro um. Facebooks Geldmaschine geriet im März wegen der Corona-Krise ins stottern, aber zuletzt erholten sich die Anzeigenerlöse wieder. Und inzwischen greifen drei Milliarden Nutzer weltweit auf mindestens eine App des Konzerns zu. Die Zahlen für das erste Quartal fielen nun so aus, dass die Anleger die Facebook-Aktie im nachbörslichen Handel am Mittwoch um mehr als zehn Prozent steigen liessen.







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