HORIZONT Swiss vor 9

Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! 80 Prozent der UBS-Angestellten arbeiten gemäss CEO Sergio Ermotti zur Zeit im Home-Office. Kein Wunder, erfreuen sich Tools, die Firmen bei der Zusammenarbeit ihrer Mitarbeitenden über die Wohnzimmer des Landes hinweg unterstützen, grosser Beliebtheit. Allen voran die Videokonferenzsoftware ZOOM. In der Anwendung genial, offenbart die Software sicherheitstechnisch erhebliche Mängel. ZOOM-CEO Eric S. Yuan entschuldigt sich und gelobt Besserung. Es folgen die News des Tages. Diese Geschichte mag vertraut klingen: Ein Technologieunternehmen sonnt sich im Schein des viralen Benutzerwachstums. Die Userschaft in wenigen Wochen verzwanzigfacht. Die Bewertung an der Börse verdoppelt. Mehr noch, es wird zu einem kulturellen Phänomen, das von Nutzern aller Altersgruppen geliebt wird. Die Videokonferenzsoftware Zoom ist in unser Leben geplatzt. Zoom hat gute Seiten aber auch schwierige Seiten. Patrizia Laeri, langjährige Moderatorin und Wirtschaftsredaktorin, verlässt nach 18 Jahren Schweizer Radio und Fernsehen. Sie wird eine neue Herausforderung bei CNNMoney Switzerland annehmen. Es ist nach Nik Hartmann der zweite gewichtige Abgang bei SRF innerhalb sehr kurzer Zeit. Die Schweizer Digital-Marketing-Agentur Wortspiel lanciert mit "Friendly Automate" ihr zweites Produkt: eine professionelle Marketing-Automation-Lösung, mit der Unternehmen mehr Kunden mit weniger Aufwand gewinnen können – und das zu KMU-freundlichen Konditionen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Seit drei Wochen haben Schulen und Kindergärten wegen der Corona-Pandemie geschlossen, seit zwei Wochen gelten weitgehende Kontaktbeschränkungen. Viele Familien haben sich mittlerweile mit der neuen Situation eingerichtet. Laut der jüngsten Welle des Havas Media Corona Monitors wird zu Hause wieder mehr gemeinsam ferngesehen und gespielt - aber auch vielfach mehr getrunken.


Die Briefmarke "COVID-19 Solidarität" ist mit ihrem Sujet ein Sinnbild der einzigartigen Solidarität, der wir in diesen Tagen und Wochen in der Schweiz begegnen. Zum anderen ist die Marke selber ein konkreter Beitrag zur gelebten Solidarität: Der Erlös kommt jenen Menschen zu Gute, die jetzt dringend Hilfe brauchen. Die Verteilung des Geldes erfolgt über die Glückskette und das Schweizerische Rote Kreuz. Das Sujet entstand in nur sechs Tagen. Es mangelt derzeit nicht an Studien über die Marketingchancen in der Krise. Das Problem ist nur: Viele Marketer haben derzeit gar nicht die nötigen Daten, um belastbare Pläne zu schmieden. Das macht es fast unmöglich, eine Erholungsstrategie für die Marke zu entwickeln. Doch es gibt auch Marketer, die in dem Fahren auf Sicht eine kreative Herausforderung ihrer eigenen Managementfähigkeiten sehen. Remo Forrer setzte sich gegen fast 1'500 Konkurrenten durch. Nach der Blind Audition, der Battle-Runde und dem Sing Off gelang es dem St. Galler, sich für das grosse Finale zu qualifizieren und sich nun den Sieg zu holen. Damit sichert sich der 18-Jährige einen Plattenvertrag mit Universal Music Switzerland. Die Wohnzimmer-Performance des Songs «Sign Of The Times» überzeugte das Schweizer TV-Publikums, das am Montagabend, den 6. April, fleissig für das junge Gesangstalent abstimmte. Wie nehmen die Deutschen die Corona-Krise wahr? Und wie passen sie ihr persönliches Konsum- und Mediennutzungsverhalten dieser Extremsituation an? Das wollte Mediaplus wissen und startete dafür in Zusammenarbeit mit Yougov einen eigenen Consumer Tracker. Die Ergebnisse, die HORIZONT exklusiv abbildet, liefern spannende Erkenntnisse für Marketer. Ethisches Marketing sollte nicht als eine reine Strategie betrachtet werden, die nur in extremen Situationen zum Einsatz kommt, sagt Exponea-Manager Stefan Becker. Vielmehr sollte es als Vision gesehen werden, die Marketer kontinuierlich dazu motiviert, den Kunden ethisch korrekt, proaktiv und nachhaltig zu begleiten. Dafür hat Becker vier Orientierungshilfen für Markter formuliert.

 


 
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