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Neun Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen! Das Corona-Virus erfordert zum Schutze der Menschen den Quasi-Lockdown. Dieser kann hoffentlich rasch überwunden werden. Die Menschen aufzufordern, zuhause zu bleiben, bleibt dabei die wichtigste Massnahme. Leider ist das für viele Menschen nicht möglich. Bei ihnen, darunter den eigenen, über 100'000 Mitarbeitenden, bedankt sich die Migros in einem von Publicis in fünf Tagen realisierten TV-Spot.


"Miteinander" heisst die Kampagne, mit der die Migros ihren über 100'000 Mitarbeitenden sowie allen anderen dankt, die im Moment Ausserordentliches leisten für die Schweiz, damit das Einkaufen für Schweizerinnen und Schweizer auch in schweren Zeiten möglich bleibt. Auch die Werbeagentur Publicis hat dafür Ausserordentliches leisten müssen. Die Kampagne wurde in der Rekordzeit von fünf Tagen realisiert. Seit dem Wochenende wirbt Ricola in den Sozialen Netzwerken für mehr Distanz. Das Schweizer Familienunternehmen übersetzt dafür ganz einfach sein Soundlogo ins gedruckte Wort. Das reicht auch schon, um "Abstand halten" auszudrücken. Auch die Automobilbranche steht im Zeichen des Coronavirus. Neben der gesundheitlichen Situation ist auch die wirtschaftliche Lage in der Schweiz ernst. AutoScout24 tauscht sich eng mit der Branche aus und reagiert mit unterstützenden Massnahmen. Google gewährt der Weltgesundheitsorganisation WHO und mehr als 100 Behörden aus verschiedenen Ländern eine Anzeigen-Gutschrift von 250 Millionen Dollar, damit sie ihre Informationen über die Werbeplattform des Konzerns verbreiten können. Das Coronavirus infiziert immer mehr auch den globalen Werbemarkt. Coca-Cola will wegen der Pandemie nun gänzlich auf Kampagnen verzichten. Das kündigt der Konzern via Twitter an. Hilfe hat in diesen Tagen viele Gesichter. Neben zahlreichen Initiativen leisten Unternehmen mit ihren Marken konkrete Hilfe, indem sie besondere Maßnahmen für Senioren ergreifen, dringend benötigte Mundschutzmasken und Beatmungsgeräte produzieren oder Materialien liefern. Ein Streifzug durch die Landschaft von Marken und Unternehmen, die nicht einfach nur Geschichten erzählen, sondern vor allem handeln. In seiner Kampagne "Dank mir hat's für alle genug" dankt Detailhändler Denner seinen Mitarbeitenden. Aussergewöhnlich daran ist, dass er dabei alle einzeln beim Namen nennt. Die Kurzvideos mit grossem Herz sind aktuell untern anderem auf Facebook und Instagram zu sehen. Die Folgen der Corona-Pandemie haben den Verwaltungsrat der Freiburger Nachrichten AG dazu bewogen, beim Amt für den Arbeitsmarkt ein Gesuch für die Einführung von Kurzarbeit einzureichen. Schon in den nächsten 12 Monaten werden die bisherigen Werbeeinnahmen von zuletzt 6 Millionen Franken pro Jahr massiv zurückgehen. Die Aussichten für die folgenden Jahre seien nicht besser, lässt das Unternehmen in einer Mitteilung verlautbaren.  Der gesellschaftliche Notbetrieb kostet jede Woche Milliarden. Wir sollten alles daransetzen, dass diese Situation nicht lange anhält. Welche Wege führen aus der Krise? Die NZZ hat Denkanstösse zusammengetragen.







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