HORIZONT Swiss vor 9

Zehn Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

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Guten Morgen. Am Klimagipfel in New York erschien plötzlich und nur kurz auch US-Präsident Donald Trump. Als dieser zu den anwesenden Journalisten trat, stand die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg im Hintergrund und beobachtete den Präsidenten mit versteinerter Mine. Zuvor hatte sie in einer emotionalen Rede den Staats- und Regierungschefs mangelnde Handlungsbereitschaft vorgeworfen. Im Publikum sassen unter anderem die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron. Trump kam jedoch zu spät. Hier die weiteren News von HORIZONT Swiss: Mit der neuen Kampagne der Suva zeigt Wirz, weshalb die "lebenswichtigen Regeln" im Berufsleben immer eingehalten werden sollten. Wer zur Crème de la Creme der Kreativen gehören wollte, konnte sich bisher nur einmal jährlich darum bewerben. Neu ist das jederzeit und einfacher möglich – und sogar via E-Mail. Valser verwendet als erstes Schweizer Mineralwasser ausschliesslich PET-Flaschen aus 100 Prozent rezykliertem Material (rPET). "Schön dich wieder z’gseh" heisst es deshalb auf der Etikette der neuen Valser Flaschen. Um diese Neuerung bekannt zu machen, konzipierte USP Partner eine Live-Marketing-Aktivität. Ab dem 21. Oktober versucht der neue Bachelor Patric Haziri, auf dem Privatsender 3+ einige Frauenherzen höher schlagen zu lassen. Jeden Montag um 20.15 Uhr kämpfen Woche für Woche insgesamt 21 Frauen um ihn – in det mittlerweile achten Staffel dieses Formats.


TikTok gehört derzeit zu den angesagtesten Apps der Welt, vor allem in der jungen Zielgruppe. Doch ihr Potenzial als Marketinginstrument muss die Tochter des chinesischen Konzerns Bytedance erst noch unter Beweis stellen. Aktuell müsse man noch "herausfinden, wie sich TikTok auch für Werbung nutzen lässt", sagt TikTok-Manager Inam Mahmood im Interview mit HORIZONT Online. Für Anfang 2020 kündigt er ein Self-Service-Tool für Werbekunden an. Mit seiner Ankündigung, einen zusätzlichen Bereich für professionellle Medieninhalte einzuführen, um künftig als seriöse News-Zentrale wahrgenommen zu werden, hat Facebook zuletzt für mächtig Aufsehen gesorgt. Während deutsche Medienhäuser dem News Tab grundsätzlich positiv gegenüberstehen, überwiegt im Facebook-Heimatmarkt USA die Skepsis. Die dänische Mitarbeiter-Engagement-Plattform Peakon hat auf Basis von elf Millionen anonymen Mitarbeiter-Kommentaren aus 160 Ländern ermittelt, wie zufrieden Mitarbeiter in ihrem Anstellungsverhältnis sind, was sie über ihr Verhältnis zu Vorgesetzten sagen und ob sie sich von den Arbeitgebern wertgeschätzt fühlen. Vor allem die Antwort auf letztere Frage sollte Unternehmen zu denken geben. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat einen neuen Namen, der den digitalen Wandel der Interessenvertretung signalisieren soll. Gehandelt wurden unter anderem Pressemedia und Press.de. Eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder votierte dem Vernehmen nach jedoch für eine einfache Lösung. Vor wenigen Tagen wagte G+J-Digitalchef Arne Wolter einen Vorstoß beim Thema Pressevertrieb – und regte ein gemeinsames Flatrate-Angebot der Verlage an. Hat Wolters Vision Chancen, Wirklichkeit zu werden? Olaf Kim-Peters hat da so seine Zweifel. In seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online erläutert der Geschäftsführer des AdTech-Unternehmens Welect, warum ein Netflix-System für Verlage nicht funktionieren kann. Nicht zuletzt die Diskussion um das Video des YouTubers Rezo legt die Frage nahe: Sprechen die Generation Z und ihre Eltern überhaupt noch dieselbe Sprache? Nicole Hanisch vom Rheingold Institut aus Köln hat Tiefeninterviews mit der GenZ geführt. Eine Erkenntnis: Die Jungen sehen die Eltern als Erfüllungsgehilfen eigener Wünsche und Ansprüche.

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