HORIZONT Swiss vor 9

Sieben Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

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Guten Morgen. TV-Moderatorin und Ex-Bachelorette Adela Smajic (26) verbog sich Anfang Jahr für ihren Arbeitgeber Telebasel in Yoga-Kleidern vor der Kamera, um für eine Politsendung Werbung zu machen. Die Schweizerische Lauterkeitskommission stuft den Clip als sexistisch ein. Ihre Pose mit tiefem Blick ins Décolleté habe keinen inhaltliche Zusammenhang zur Sendung, wurde argumentiert. Laut "20 Minuten" kann Adela den Entscheid "nicht nachvollziehen". Sie würde dieselbe Pose auch wieder machen. Nun ja, das darf sie ja, aber vielleicht eher im privaten Kämmerlein. Hier die weiteren News von HORIZONT Swiss:


Media Focus hat gestern die Studie "Markentrend Schweiz 2018 veröffentlich. Sie verknüpft  die Werbepräsenz einer Marke  mit ihrer Medienpräsenz und  ermittelt so ihre komplette  Sichtbarkeit über alle Medien und das ganze Jahr hinweg. Migros, Coop und SBB waren am sichtbarsten, über UBS, Nestlé und Canon wurde am häufigsten berichtet.

Der Studie Markentrend 2018 sind drei exemplrische Analyse-Beispiele zur Gesamtsichtbarkeit konkurrenzierender Markenpaare zu entnehmen. Sie zeigen: Werbung ist bloss ein Teil der Gesamtsichtbarkeit, die Medienberichterstattung ein anderer. Und Sichtbarkeit ist nicht immer nur positiv zu werden - gerade dann nicht, wenn mediale Schlagzeilen negativ ausfallen.


Der deutsche E-Commerce-Anbieter Otto kommt frühestens 2020 in die Schweiz, möglicherweise aber auch erst 2021. Grund: Der Namensstreit mit  dem hiesigen Discounter Otto's ist weiterhin ungeklärt. Das schreibt die "Handelszeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Sind Sie als Fußballfan leidenschaftlicher oder sogar manischer Anhänger eines Vereins oder einfach nur Sympathisant beziehungsweisse affin? Die Mediaagentur Carat hat eine Fantypologie erstellt, die Verteilung der Typen unter den Fans ermittelt und die Wahrnehmung von Werbung und Sponsoring untersucht. Ein Ergebnis: Je leidenschaftlicher Fans bei der Sache sind, desto offener sind sie auch für Markenwerbung mit Fußballbezug.

Auch wenn die immer gleiche, schlichte Seite etwas anderes suggeriert: Google befindet sich in einem stetigen Transformationsprozess. Die Suchmaschine wird immer stärker zur Antwortmaschine und führt weniger organischen Traffic auf externe Websites. Wie weit der Trend schon fortgeschritten ist, zeigt eine Auswertung, die das Software-Unternehmen Spark Toro mit Suchdaten aus den USA vorgenommen hat.

Inzwischen dürfte sicher sein: E-Sports ist gekommen um zu bleiben. Reichweite und Bedeutung wachsen – die Kosten aber auch, mahnt Toan Nguyen. Der Partner bei Jung von Matt/Sports und E-Sports-Experte erklärt, warum Marken mit dem Einstieg nicht zu lange warten sollten. Für Medienmenschen gibt es wenig, was trister ist als der Blick auf die Auflagenzahlen. Es ein einziges Trauerspiel; bei Tageszeitungen allemal. Eine Zahl aber bereitet Freude: die der E-Paper-Auflagen. Ihr Wachstum ist seit Jahren ungebrochen. Doch das E-Paper darf nicht leisten, was es leisten könnte. Ein Grund dafür sind die IVW-Vorschriften.

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