HORIZONT Swiss vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten.

Horizont Swiss vor 9-Motiv
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Horizont Swiss vor 9-Motiv
Guten Morgen. Ein Bitcoin-Portal wirbt mit Fake-Interviews. Lockvögel sind DJ Bobo, Roger Schawinski oder Roger Federer, wie "Watson" berichtet. Sie werben unfreiwillig für ein Bitcoin-Portal, das sie reich gemacht haben soll. Die Fake-Interviews kursieren auf Facebook. Ebenfalls betroffen sind die Musiker Bligg und SRF-Moderatoren wie Sandro Brotz, Susanne Wille und Kurt Aeschbacher. Hier nun die weiteren News von HORIZONT Swiss:


Die Zürcher Agenturen what.digital und Viable Labs führen ihre Kompetenzen aus den Bereichen Growth Hacking und Lean Development unter dem Dach von what.digital zusammen. Mit dem insgesamt 20-köpfigen Team wollen sie Kunden – insbesondere Start-ups – so zukünftig gemeinsam im digitalen Wandel beraten – von der Entwicklung digitaler Produkte bis hin zur Implementierung digitaler Marketingstrategien.

"The Market", das neue digitale Qualitätsmedium für professionelle Investoren, ist als Joint-Venture zwischen dem Gründerteam um Chefredaktor Mark Dittli und der NZZ-Mediengruppe gestartet. Scholz & Friends Zürich hat die Lancierungskampagne entwickelt.


Die Pendlermedien von Tamedia übernehmen den Jugendsender Planet 105 und planen, diesen in das Online-Musikradio von "20 Minuten" zu integrieren. Die Übernahme untersteht noch der Zustimmung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) sowie der Eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko). Der Kaufpreis ist unbekannt. In die Verkaufsverhandlungen für das Marktforschungsunternehmen Kantar kommt offenbar Bewegung. Wie die Muttergesellschaft WPP auf Anfrage bestätigt, nimmt man exklusive Gespräche mit Bain Capital über eine Mehrheitsbeteiligung des Finanzinvestors auf. Die Gespräche finden auf Basis einer Gesamtbewertung von Kantar von 4 Milliarden US-Dollar für 100 Prozent der Anteile statt. Ist die große Party bald zu Ende? Das Wachstum der Werbespendings in die großen sozialen Netzwerke hat sich im ersten Quartal deutlich abgeschwächt. Das geht aus dem Global Ad Trend Report des britischen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens WARC hervor. Das Video von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und dem Lebensmittelkonzern Nestlé ist nach Ansicht der Medienanstalt Berlin-Brandenburg keine Schleichwerbung. Die Medienanstalt erhielt nach der Veröffentlichung des Clips auf dem Twitter-Account des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft rund 20 Beschwerden wegen des Verdachts der Schleichwerbung. Langer Atem geht anders: Ein Jahr nach dem Deutschland-Start zieht sich die britische Agenturgruppe Engine schon wieder aus dem hiesigen Markt zurück. Offenbar sind die geschäftlichen Erfolge deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben. Den Ausschlag hat aber wohl gegeben, dass auf internationaler Ebene ein neues Management am Ruder ist. Forscher empfehlen Medienhäusern das Spotify-Prinzip, um Journalismus im Internet zu vermarkten. Die Landesanstalt für Medien NRW hat am Dienstag in Berlin dazu eine Studie vorgestellt. Aussichtsreich für Journalismus im Internet seien thematisch möglichst vielfältige Plattformen, wie sie sich mit Spotify für Musik oder mit Netflix für Filme und Serien etabliert hätten. Der Druck, Geschäftsmodelle fürs digitale Zeitalter fit zumachen, ist in den Unternehmen allgegenwärtig. Ohne externe Hilfe gelingt das nur schwer. Doch wen sollten sich die Unternehmen an Bord holen? Lünendonk-Partner Mario Zillmann erklärt in seinem Gastbeitrag, warum IT-Beratungsfirmen besser aufgestellt seien als Agenturen, um Unternehmen beim Wandel zu unterstützen.

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